Kapitän Manuel Konrad wieder in Form

FSV Frankfurt gegen Kaiserlautern mit einem Punkt schon zufrieden

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Es geht aufwärts: FSV-Kapitän Manuel Konrad (rechts) zeigte sich zuletzt in bestechender Form. Hier erobert er gemeinsam mit Hanno Balitsch den Ball gegen Ingolstadts Alfredo Morales.

Frankfurt - Zwei Spiele, zwei Siege: Der FSV Frankfurt  präsentierte sich in der Rückrunde der Zweiten Bundesliga bislang erstaunlich gut. Am Sonntag erwarten die Bornheimer allerdings den Aufstiegsaspiranten aus Kaiserslautern. Von Manfred Schäfer  

Was für ein Start des FSV Frankfurt ins neue Jahr. Nach den Siegen gegen Nürnberg (2:1) und in Leipzig (1:0) soll nun auch der dritte schwere Brocken aus dem Weg geräumt werden. Am Sonntag (13.30 Uhr) kommt der 1. FC Kaiserslautern  ins Frankfurter Volksbank-Stadion.

Das hätten selbst die größten Optimisten beim FSV nicht gedacht. Nach vier Spielen liegen die Bornheimer in der Rückrunden-Tabelle mit neun Punkten auf dem zweiten Platz. Nur der 1. FC Kaiserslautern hat einen Punkt mehr geholt. Also ein echtes Spitzenspiel.

Lautern ist ein Angstgegner für den FSV

Geschäftsführer Clemens Krüger: „Klar ist das ein Spitzenspiel, wenn die beste Rückrundenmannschaft bei der zweitbesten antritt.“ Allerdings sind die Lauterer eine Art Angstgegner für den FSV. Seit dem Aufstieg 2008 gab’s nur einen Sieg. Gleich im Aufstiegsjahr gewann man 1:0, damals in der Commerzbank-Arena.

Krüger möchte gerne mal einen Heimsieg in seinem Frankfurter Volksbank-Stadion  sehen: „Ich würde mich sehr darüber freuen. Natürlich zählt Lautern zu den Topteams der Liga, und sie haben gute Aufstiegschancen. Aber wir können nach den beiden Siegen auch selbstbewusst in das Spiel gehen. Mit einem Punkt wäre ich allerdings auch schon zufrieden.“

Jetzt läuft´s besser, auch bei Manuel Konrad

Bei neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz kann man die Sache relativ locker angehen. Kapitän Manuel Konrad, der sich zuletzt enorm steigerte und in Leipzig eine überragende Leistung ablieferte, weiß: „Wenn wir mit der nötigen Leidenschaft, wie in Leipzig an die Sache gehen, haben wir eine Chance. Auch wenn die sehr guten Fußball spielen.“

Nach schwachen Leistungen in der Vorrunde ist der Kapitän endlich wieder der Alte. Er weiß auch warum: „Nach unserem schlechten Start war ich ziemlich verunsichert. Jetzt läuft’s bei uns wieder besser und natürlich auch bei mir.“ Auch Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver  traut seinen Jungs gegen Lautern etwas zu: „An einem guten Tag können wir sie schlagen. Die Mannschaft muss nur mit der gleichen Leidenschaft zur Sache gehen, wie in Leipzig.“ Bei einem Sieg könnte man das Buch Abstiegskampf vielleicht schon viel früher zuklappen, als gedacht.

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