am Bornheimer Hang gegen Nürnberg

Frankfurt Galaxy freut sich auf erstes Heimspiel

Region Rhein-Main – Voller Vorfreude blickt Markus Grahn, der Chefcoach der Frankfurt Galaxy, auf den morgigen Sonntag. Anlässlich des ersten Heimspiels fliegt endlich wieder das Ei durch ein Frankfurter Stadion, hier das am Bornheimer Hang, wenn auch vorerst nur in der German Football League 2.

„Die Jungs und ich freuen sich sehr auf unser Debüt, nachdem wir bereits drei Spiele auswärts bestreiten mussten, die aber alle siegreich gestalten konnten“, sagt Grahn. Der Terminplan und das am 23. Mai kurzfristig verlegte Spiel gegen München ließen die Galaktischen zunächst auf fremdem Terrain erste Erfahrungen sammeln.

„Unser Spiel wird von Woche zu Woche besser, die Abläufe gestalten sich flüssiger“ sieht der erfahrene Trainer auch Vorteile für die vielen lila Fans, die zur Premiere im Volksbank-Stadion (Kick-off 15 Uhr) erwartet werden.

„Es gibt keine einfachen Spiele, die Nerven können uns auch einmal einen Streich spielen, die Anderen nehmen plötzlich das Herz sprichwörtlich in die Hand“, warnt der 45-Jährige vor einer zu hohen Erwartungshaltung, nachdem sein Team das Hinspiel vor wenigen Wochen in Nürnberg bei den Rams mit 40:20 gewinnen konnte.

Neben dem Sport soll aber wie immer auch die Unterhaltung mit viel „American-way-of-life“ nicht zu kurz kommen. Event-Manager Michael Schwarzer: „Wir werden an den in der Vergangenheit bewährten Konzepten festhalten, die erstmalig kostenfrei zugängige Power-Party für die ganze Familie wird eine unserer Zugnummern sein“ gibt der Ex-Eishockey-Crack der Löwen Frankfurt einen Vorgeschmack auf ein beliebtes Highlight des Football-Nachmittags.

Mehr als 5000 Zuschauer erwartet

„Ab zwölf Uhr öffnen sich schon die Tore zur Party-Zone, vom Bungee-Springen über eine Pyro-Show bis zur Live-Musik wird alles für den Fan vorhanden sein, was diesem Spaß machen könnte“.

„Wir erwarten mehr als 5000 Zuschauer, zumal das Wetter am Sonntag ideale Voraussetzungen für einen Ausflug mit der ganzen Familie bietet“, legt Matthias Mämpel, der Geschäftsführende Gesellschafter der Galaxy die Messlatte eher niedrig, „Zumal die Spannung der Fans nach dem jahrelangen Verzicht sicher hoch ist!“

Auch unangenehmen Fragen musste sich der Jung-Unternehmer aus dem Odenwald stellen. So war die Rede von Zahlungsproblemen bei der Galaxy. Sogar ein angeblicher Trainings-Streik der unbezahlten Spieler machte die Runde.

„Ich kann versichern, dass alle Akteure bei uns zufrieden sind, wir sogar Überweisungen früher als vertraglich vereinbart, gezahlt haben“, so der Galaxy-Macher.

Leise wird es wohl nicht beim Spiel gegen den selbsternannten Mitfavoriten aus der Noris zugehen, wie Markus Grahn besonders beim Spiel gegen Wiesbaden am vergangenen Freitag feststellen durfte: „Gerade gegen die Teams wie Ingolstadt, Kirchdorf oder eben Nürnberg werden unsere Fans den zwölften Mann stellen. Wenn ich dann meine eigenen Anweisungen nicht mehr verstehe, zur Zeichensprache wechsle, dann haben unsere Zuschauer alles richtig gemacht“, sagt der GFL-erfahrene Headcoach. „Wir werden jeden Einzelnen der großen Kulisse für uns einnehmen, den zum Wiederkommen animieren!“ ulan

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