Klassenerhalt sichern

FSV mit zwei Neuzugängen ins Trainingslager nach Belek

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FSV Neuzugang Marc Kruska (links) überzeugte beim Testspiel gegen Mainz.

Frankfurt – Während die Bundesliga am nächsten Wochenende startet, haben die Zweitligisten noch zwei Wochen länger Zeit. Am Dienstag fliegt der FSV Frankfurt ins zehntägige Trainingslager nach Belek (Türkei). Mit an Bord zwei Neuzugänge: Marc Kruska (26) und Andrew Wooten (24). Von Manfred Schäfer 

Während Kruska einen Vertrag bis 30. Juni 2016 unterschrieben hat, ist Wooten vom 1. FC Kaiserslautern nur bis Sommer ausgeliehen. Beide sollen helfen, den Klassenerhalt zu packen.

Entsprechend richtet sich Kruska länger in Frankfurt ein: „Ich bin auf der Suche nach einem Haus im Grünen. Ich habe einen Hund und am 8. Februar soll unser erstes Kind zur Welt kommen.“ Derzeit lebt seine Frau noch in Berlin und der Mittelfeldspieler hofft bei der Geburt dabei zu sein: „Wir spielen am 7. Februar in Bochum. Ich hoffe, dass Baby kommt erst danach.“ Kruska soll der neue Chef im Mittelfeld werden und den nach München abgewanderten Yannick Stark ersetzen. „Ich traue mir eine Führungsrolle zu. Ich habe schon viel Erfahrung gesammelt. In Cottbus war ich ja auch lange Kapitän.“

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Schon bei den Hallenturnieren und beim ersten Freilufttest in Mainz (2:4) bewies der Neue, dass er diese Rolle erfüllen kann. Trainer Benno Möhlmann: „Ich traue ihm das zu. Das sieht alles schon ganz gut aus, was er macht.“ Bei Wooten sieht dagegen alles nach Durchreise aus. Der Stürmer ist nur ausgeliehen und es besteht keine Kaufoption für den Deutsch-Amerikaner. Sportchef Uwe Stöver: „Wir beobachten ihn schon lange. Wir hatten schon zweimal Kontakt, aber leider hat es nie geklappt. Deshalb sind wir froh, dass er jetzt da ist. Wir unterhalten uns seit dem 10. Dezember. Da wurde er in Kaiserslautern in die zweite Mannschaft geschickt.“ Auch Wooten ist froh, dass es jetzt geklappt hat: „Es ist schön, dass ich jetzt hier bin und ich hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann.“ Darüber, wie es im Sommer weiter geht, macht er sich noch keine Gedanken: „Ich lasse alles erst mal auf mich zukommen. Mal sehen, wie es läuft.“ Bei seinem ersten Spiel für den FSV traf er in Mainz sofort. Stöver zufrieden: „Das hat er sehr abgezockt gemacht.“

In Belek soll ab Dienstag der Grundstock für eine gute restliche Rückrunde gelegt werden. Mit den beiden Neuen sollte der Klassenerhalt erst recht möglich sein.

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