Nach zwei Siegen

FSV Frankfurt fährt selbstbewusst nach Freiburg

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Frankfurt – Zwei Siege zum Start der englischen Woche. Dem 1:0 in Duisburg ließ der FSV Frankfurt ein 3:2 gegen Union Berlin folgen. Am morgigen Sonntag um 13. 30 Uhr geht’s zu einem der Topfavoriten nach Freiburg. Von Manfred Schäfer

So hatte sich Trainer Tomas Oral die englische Woche sicher vorgestellt. Durch die beiden Siege hat sich seine Mannschaft auf den achten Platz geschoben und schon reichlich Abstand zu den Abstiegsplätzen: „Die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Wichtig sind die Punkte und die kann uns keiner mehr nehmen.“

Beim 3:2 gegen Berlin zeigte Stürmer Dani Schahin erstmals, wie wichtig er für den FSV werden kann. Die Mainzer Leihgabe bereitete zwei Tore vor und erzielte den Siegtreffer in der Nachspielzeit selbst. Nach vielen Verletzungsproblemen ist er endlich fit. Oral: „Ich freue mich sehr für ihn. Er hat eine schlimme Zeit hinter sich. Er hat in den letzten Wochen hart gearbeitet und sich herangekämpft.“

Trotz der zwei Siege gab’s auch Unmut beim FSV. Oral regte sich gewaltig über einige Fans auf, die seine Mannschaft schon früh ausgepfiffen und sogar angepöbelt haben: „Das kann nicht sein, dass wir uns hier den Arsch aufreißen, um eine gute Mannschaft zusammen zu bauen und dann so was.“

Präsident Julius Rosenthal hat Verständnis für seinen Trainer: „Wir stehen in der Sache hinter ihm.“

Jetzt gilt aber die ganze Konzentration dem Spiel in Freiburg. Oral hat eigentlich keinen Grund etwas an der Mannschaft zu ändern. Aber bei ihm weiß man ja nie, was für Ideen er noch hat. „Ich konzentriere mich jetzt voll auf Freiburg.“

Vielleicht kommen ja Marc Kruska und Eddy Kapllani wieder zurück in den Kader, die zuletzt nur auf der Tribüne saßen.

Ansonsten steht die Abwehr mit Huber, Gugganig, Oumari und Epstein sehr gut. Gut möglich, dass auf der linken Offensivseite für den zuletzt schwachen Iraner Ehsan Haji Safi wieder mal Mario Engels von Beginn an eine Chance bekommt.

In Freiburg gibt’s außerdem ein Wiedersehen mit Ex-Torhüter Patric Klandt, der dort aber nur auf der Bank sitzt.

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