Heimspiel

Dicker Brocken: FSV Frankfurt erwartet St. Pauli Zuhause

+
Felipe Pires, hier noch im Trikot von RB Salzburg, soll fortan für den FSV Frankfurt auf Torejagd gehen. Vielleicht bereits im Heimspiel gegen den FC St. Pauli.

Frankfurt – Letztes Zweitligaspiel vor der Länderspielpause. Am Sonntag, um 13.30 Uhr im Frankfurter Volksbank Stadion, erwartet der FSV Frankfurt den FC St. Pauli. Von Manfred Schäfer

Große Erleichterung herrschte beim FSV nach dem ersten Zweitligasieg der Saison. Beim 2:0 in Fürth überzeugten die Bornheimer erstmals richtig. Aber jetzt kommt der nächste dicke Brocken: Der FC St. Pauli, vergangene Saison fast abgestiegen, ist die bisherige Überraschungs-Mannschaft. Nicht zuletzt wegen des starken 1:0 am vergangenen Wochenende bei RB Leipzig.

Der FSV geht nach dem Sieg mit neuem Selbstbewusstsein ins Spiel. Eigentlich kein Grund für Trainer Tomas Oral etwas an der Mannschaft zu ändern. Wäre da nicht der Transfer in dieser Woche gewesen. Der FSV leiht Felipe Pires (20) von der TSG Hoffenheim aus. Die haben den Brasilianer aus Salzburg geholt und erst mal für eine Saison an den FSV ausgeliehen. Der Stürmer soll die Probleme in der Offensive lösen. Immerhin machte er vergangene Saison mit Salzburg vier Spiele in der Champions-League-Qualifikation und der Europa League. Oral freut sich über die Verstärkung: „Felipe Pires ist ein großes Talent. Mit ihm sind wir noch flexibler, er kann auf allen vier Offensivpositionen spielen. Felipe verfügt zudem über einen gewissen Torinstinkt.“

Das brasilianische Talent könnte heute direkt in der Startelf stehen. Er will sich beim FSV für die Bundesliga empfehlen: „Nach meiner Erfahrung in der österreichischen Bundesliga will ich nun den nächsten Schritt gehen. Der FSV Frankfurt genießt auch in Österreich einen guten Ruf. Ich brenne darauf, mein Können nun für den FSV in der 2. Bundesliga zu zeigen und der Mannschaft weiterzuhelfen.“

Vor allem als Torschütze könnte er dem Team weiter helfen. Bisher trugen sich nur Besar Halimi (2) und Timm Golley in die Torschützenliste ein. Geschäftsführer Clemens Krüger freut sich ebenfalls sehr über die hochkarätige Verstärkung: „Trotz seines jungen Alters von 20 Jahren verfügt er bereits über internationale Erfahrung und hat seine Qualität bereits auf höherem Niveau unter Beweis gestellt.“ Das muss er jetzt auch beim FSV-Frankfurt.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare