Trainer Matt Ross erwartet deutliche Steigerung

FFC Frankfurt erwartet schweres Pokal-Spiel gegen Essen

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Frankfurts Yuki Nagasato (links) sicherte dem FFC mit ihrem Treffer zum 2:2 im vergangenen Bundesliga-Spiel gegen Essen zumindest einen Punkt. 

Frankfurt - Die Bundesligasaison des 1. FFC Frankfurt ist bisher durchwachsen. Umso mehr hofft das Team, im Pokal möglichst weit zu kommen. Im Achtelfinale am Sonntag wartet allerdings ein dicker Brocken: SGS Essen. Von Manfred Schäfer

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In der Bundesliga reichte es vor zehn Wochen nur zu einem 2:2 vor heimischem Publikum. Das soll diesmal besser werden. Zumindest ein gutes Omen gibt es: Der letzte Pokalsieg der FFC-Mädels 2014. Da gab es im Finale in Köln ein klares 3:0 gegen Essen. Und Köln ist natürlich auch diesmal wieder das Ziel.

FFC-Trainer Matt Ross war noch nie dabei und will natürlich gerne ins Finale: „Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Erfolg im DFB-Pokalfinale wollen wir auch den erneuten Alles-oder-nichts-Vergleich mit der SGS Essen nur zu gerne für uns entscheiden und uns für das Viertelfinale qualifizieren“. Als neunmaliger Champion sei dieser Wettbewerb etwas Besonderes für den 1. FFC Frankfurt. „Wir werden alles daransetzen, auch in dieser Saison so weit wie möglich zu kommen“, sagt Ross.

Er weiß aber auch, dass sich seine Mannschaft gegenüber dem Bundesligaspiel steigern muss: „Das 2:2 gegen Essen in der Liga war ein Spiegelbild der meisten Heimspiel-Leistungen: Wir sind schwach gestartet, haben den Gegner mit einer zu hohen Fehlerquote stark gemacht und gegen Ende dann noch, dank unseres tollen Kampfgeistes, Zählbares auf unserem Konto verbuchen können.“ 

Ana-Maria Crnogorcevic weiter krank

Auch Manager Siggi Dietrich hofft auf eine deutliche Steigerung zum Bundesligaspiel: „Wenn es uns gelingt, mehr Ideen im Spiel nach vorne zu kreieren als zuletzt, bin ich wirklich optimistisch, dass wir gute Chancen haben, im DFB-Pokal zu überwintern. Es wäre ein großer Erfolg für unser neu formiertes Team, der uns zugleich auch Rückenwind für die abschließenden Liga-Aufgaben 2016 verleihen würde.“ Beim FFC fehlt weiterhin Ana-Maria Crnogorcevic (Pfeiffersches Drüsenfieber). Die Schweizer Nationalspielerin wird, trotz leicht verbesserter Blutwerte, in diesem Jahr nicht mehr in den Trainingsbetrieb zurückkehren.

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