Alles neu? Nicht ganz!

Frankfurter Radklassiker: Neue Chefs, aber alter Organisator

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Eschborn/Frankfurt - Auch wenn Tour-de-France-Ausrichter „Amaury Sport Organisation“ (ASO) den deutschen Radklassikers „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ übernimmt, ändert sich nicht alles. Der langjährige Organisator Bernd Moos-Achenbach soll sich weiter um den Ablauf des Rennens kümmern.

„Auf Wunsch der ASO begleite ich gemeinsam mit meinem Team Eschborn-Frankfurt weiter und bin als Vorsitzender bei den OK-Sitzungen Ansprechpartner für Städte, Sponsoren und Medien“, sagte Moos-Achenbach am Mittwoch. Sein Vater und sein Onkel hatten das Rennen 1962 unter dem Namen „Rund um den Henninger Turm“ ins Leben gerufen. Inzwischen gehört das Traditionsrennen am 1. Mai der „WorldTour“ an, der höchsten Kategorie des Weltverbands UCI. 

Die ASO ist der weltgrößte Organisator von Radsport-Veranstaltungen. Der Ausrichter der Tour de France übernahm das Frankfurter Rennen Anfang Januar und machte den ASO-Manager Claude Rach zum neuen Geschäftsführer. „Eschborn-Frankfurt soll der Klassiker in Deutschland sein und auch im Ausland so wahrgenommen werden“, sagte Rach am Mittwoch während einer Pressekonferenz. „Deutschland ist ein Land, in dem eine große Begeisterung für das Radfahren zu finden ist, und es hat hervorragende Spitzensportler. Genau da wollen wir anknüpfen.“

2015 war der Radklassiker in die Schlagzeilen geraten. Damals war das Rennen kurzfristig wegen eines Bombenfunds abgesagt worden. skk/dpa/lhe

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