Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit

FFC: Arnautis‘ Sieges-Serie soll weiter ausgebaut werden

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Ausgetanzt: Frankfurts Kumi Yokoyama (links) spielt Bremens Lina Hausicke beim 4:0-Erfolg des FFC gekonnt aus.

Frankfurt – Bislang surfen die Damen des FFC Frankfurt mit ihrem neuen Trainer Niko Arnautis auf einer kleinen Erfolgswelle. Jetzt wollen sie den deutschen Meister ärgern. Von Manfred Schäfer

Drei Siege in der Bundesliga, dazu der Sieg im Pokal in Leverkusen und ein Unentschieden in Potsdam – diese Serie soll in den nächsten Wochen weiter halten. Aber das wird schwer: Am Sonntag geht es zu Meister Wolfsburg und eine Woche später zum aktuellen Tabellenführer Freiburg. Nach einem Heimspiel gegen Essen müssen die Mädels dann noch eine Woche vor Weihnachten zum Dritten Bayern München.

FFC-Trainer Niko Arnautis blickt noch gar noch so weit, sondern schaut erst mal nur auf das Wolfsburg-Spiel um 15.30 Uhr : „Mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg stehen wir am Sonntag vor der bislang höchsten Hürde in dieser Saison. Der VfL verfügt über den stärksten Kader der Liga und einen der stärksten Europas, vor allem in der Breite. Aber diese Hürde muss nicht zwingend zu hoch für uns sein, schließlich hat man in jedem Spiel eine Chance und nicht immer gewinnt im Fußball der Favorit.“

Die gute Ausgangsposition mit dem vierten Platz haben sich die Mädels mit den Leistungen in den vergangenen Wochen erarbeitet. Ein Indiz, dass der neue Trainer der richtige Mann auf der Position ist. Das war wohl sein Vorgänger Matt Ross nicht.

Frankfurt gewinnt zum vierten Mal Frauen-Champions-League

Die Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt gewinnen in Berlin die Frauenfußball-Königsklasse. Foto: Kay Nietfeld
Die Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt gewinnen in Berlin die Frauenfußball-Königsklasse. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt vor dem Spiel Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt vor dem Spiel Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Die Frankfurterin Celia Sasic (M.) lässt sich nach ihrem Treffer zum 1:0 feiern. Foto: Lukas Schulze
Die Frankfurterin Celia Sasic (M.) lässt sich nach ihrem Treffer zum 1:0 feiern. Foto: Lukas Schulze © Lukas Schulze
Marie-Laure Delie (3.v.l.) trifft für PSG zum 1:1. Foto: Kay Nietfeld
Marie-Laure Delie (3.v.l.) trifft für PSG zum 1:1. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Mandy Islacker (r) erzielt das Tor entscheidende Tor. Foto: Kay Nietfeld
Mandy Islacker (r) erzielt das Tor entscheidende Tor. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Nach ihrem späten Tor wird Islacker (r) von ihren Mitspielerinnen gefeiert. Foto: Kay Nietfeld
Nach ihrem späten Tor wird Islacker (r) von ihren Mitspielerinnen gefeiert. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld

Arnautis ist überzeugt, dass auch in Wolfsburg etwas möglich ist: „Für uns gilt es das absolute Maximum in allen Bereichen abzurufen. Beim 1:1 in Potsdam haben wir bereits gezeigt, dass wir auswärts ein unbequemer Gegner sein können. Wenn wir auf diese Leistung ein paar Prozent drauf packen, können wir auch den Deutschen Meister ärgern.“ Davon ist auch Manager Siggi Dietrich überzeugt: „Wenn alles zusammenpasst und wir eine Mannschaftsleistung an den Tag legen, bei der auch unsere individuellen Qualitäten zur Geltung kommen, haben wir durchaus Chancen, mit Zählbarem im Gepäck nach Frankfurt zurückzukehren.“

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