Epstein soll für Safi in die Abwehr rücken

FSV Frankfurt: Abstiegskampf am Bornheimer Hang

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FSV Trainer Tomas Oral muss die Abwehr umstellen.

Frankfurt – Der FSV Frankfurt tastet sich an die 20-Punkte-Marke nach der Vorrunde ran. Nach dem 1:1 in Kaiserslautern haben die Bornheimer 19 Punkte und noch zwei Vorrundenspiele stehen aus. Am morgigen Sonntag soll ab 13. 30 Uhr die Marke gegen Düsseldorf geknackt werden.

Nach dem Spiel gegen Düsseldorf geht’s dann zum Vorrundenabschluss am nächsten Freitag zu 1860 München. Beide Gegner stecken jetzt schon mitten im Abstiegskampf. Um nicht selbst da rein zu geraten, sollte der FSV wenigstens noch vier Punkte aus den beiden Spielen holen.

Handicap gegen Düsseldorf: Die Rheinländer haben am Montag die Reißleine gezogen und Trainer Kramer gefeuert. Der bisherige Co-Trainer Peter Hermann hat die Mannschaft übernommen und wird sie auch zumindest am Sonntag noch betreuen. So ein Trainerwechsel setzt oft neue Kräfte frei.

Beim FSV nimmt man es locker. Trainer Tomas Oral: „Wir spielen gegen Düsseldorf, nicht gegen den Trainer.“ Soll heißen: Die Mannschaft hat sich ja nicht verändert. Aber seine eigene Mannschaft muss Oral zumindest auf einer Position ändern. Ehsan Haji Safi sah in Kaiserslautern Gelb/Rot. Auch wenn die Karte völlig unberechtigt war, ist der Iraner gegen Düsseldorf gesperrt. Für ihn wird wohl Denis Epstein hinten links verteidigen.

Bleibt die spannende Frage: Rutscht Joan Oumari nach seiner Gelbsperre wieder in die Innenverteidigung und wenn ja, wer muss für ihn raus: Gugganig oder Ballas?

Oral wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Er überlegt aber auch noch Oumari eventuell hinten links spielen zu lassen und die Innenverteidigung zu lassen. Ansonsten hat er eigentlich überhaupt keinen Grund etwas umzustellen.

Derweil hat Geschäftsführer Clemens Krüger in dieser Woche sehr positive Zahlen verkündet: „Die GmbH hat zum 30. Juni einen Gewinn von knapp 1,4 Millionen Euro gemacht.“ Bei einem Verlust von etwa 200.000 Euro durch den Verein, bleibt immer noch ein sattes Plus. Mit über 15 Millionen Euro präsentierte der FSV auch den höchsten Umsatz der Vereinsgeschichte.

Jetzt müssen die Profis nur noch ein paar Punkte holen, dann kann man beruhigt Weihnachten feiern. Und das am besten schon gegen Düsseldorf. msä

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