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Hornets fehlen 20.000 Euro für Klassenerhalt

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Kyle Waddell von den Hornets muss sich ganz schön strecken, um die Base zu erreichen.

Bad Homburg - Abstieg oder Klassenerhalt durchs Hintertürchen? Die Bad Homburg Hornets kämpfen um den Verbleib im Baseball-Oberhaus.

Die Bad Homburg Hornets versuchen alles, um ihren Verbleib in der Liga zu gewährleisten. Sportlich haben sie ihr Ziel verpasst, könnten aber als Nachrücker die Klasse sichern (der EXTRA TIPP berichtete). Dazu müssen sie sich aber finanziell bis zur Decke strecken.

Die Drähte laufen heiß bei den Bad Homburg Hornets. Kaum ein Tag vergeht, an dem der Vorstand um den umtriebigen Präsidenten Joe Whitney nicht zum Telefonhörer greift. Schließlich rückt die Deadline immer näher. Der Tag, an dem über die Klassenzugehörigkeit der Baseballer entschieden wird. Seit Saisonende klammern sich die Kurstädter am Strohhalm fest, der da heißt Wild Card.

Da weder Neuenburg als Direktaufsteiger noch Baldham als Relegationsberechtigter von ihrem Aufstiegs- beziehungsweise Relegationsrecht Gebrauch machen, könnten die Hornets auch als sportlicher Absteiger die Liga halten. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, betont der sportliche Leiter Roland Spitzegger. „Der Vorstand möchte unbedingt in der Liga bleiben und wir setzten alles daran, den Kassier davon zu überzeugen.“ Die Hornets erarbeiten dafür alternative Finanzierungskonzepte, suchen nach weiteren Sponsoren, die ihnen kurzfristig zumindest eine mündliche Zusage geben. Ein festgeschriebenes Mindestbudget gibt es in der Baseball-Bundesliga nicht. „Aber um einigermaßen mithalten zu können und die laufenden Kosten zu decken, benötigt man rund 25.000 Euro“, sagt der frühere österreichische Nationalspieler.

Es fehlen noch 20.000 Euro.

Zuletzt fehlten den Kurstädtern noch etwa 20.000 Euro in der Kasse. Die außerplanmäßigen Kosten wie Platzbau oder eine elektronische Anzeigentafel sind darin nicht eingerechnet. In dieser Hinsicht sind die Hornets quasi ein gebranntes Kind.

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Schon vor der vergangenen Saison mussten sie lange um die Ligazugehörigkeit zittern. Erst durch den Gewinn eines neuen Sponsors wurde kurz vor Ultimo der Spielbetrieb gesichert. Damit auch im Jahr 2014 erstklassiger Baseball in der Kurstadt gespielt werden kann, hoffen die Homburger auf das Entgegenkommen des Verbands. Spitzegger hat bei den Verbandsvertretern bereits positive Signale festgestellt. „Der Verband möchte uns gerne in der Liga behalten, auch das Echo anderer Mannschaften auf unser Auftreten ist und war die ganze Saison über sehr positiv.“ So wurde dem Klub zunächst eine Fristverlängerung bis Ende Oktober gewährt, die nun bis Mitte November ausgereizt werden soll. Bis dahin muss die finanzielle Situation geklärt sein. „Viel mehr Zeit wird uns der Verband nicht geben, da kurz danach die Ligeneinteilung stehen muss“, erklärt Spitzegger. Die Chancen mag er nicht genau beziffern. „Aber sie stehen recht gut, weil alle Vorstandsmitglieder sich für einen Verbleib ausgesprochen haben und intensiv daran arbeiten.“ zin

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