Bloß keine Überheblichkeit

FFC-Trainer Colin Bell warnt vor Leverkusen

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Zwei die sich kennen: Frankfurts Kathrin Julia Hendrich (links) setzt sich gegen Leverkusens Sharon Beck durch.

Frankfurt – Die Länderspielpause  ist vorbei. Für die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt geht die Terminhetze aber weiter. Am Sonntag (14 Uhr) müssen die Mädels im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Ligakonkurrent Bayer Leverkusen ran.

Vor knapp zwei Wochen gab’s das Duell schon in der Bundesliga. Der FFC gewann klar 3:0. Allerdings in Frankfurt. Aber auch in Leverkusen ist der Pokal-Verteidiger natürlich Favorit. Trainer Colin Bell warnt seine Mädels vor Überheblichkeit: „Wir wollen unseren DFB-Pokal-Titel verteidigen und auf dem Weg zu diesem Ziel auch die schwere Auswärtsaufgabe in Leverkusen meistern. Bayer kann im Vergleich zum Bundesliga-Spiel in Frankfurt auf Isabelle Linden  und Lisa Schwab  zurückgreifen, was die Qualität der ohnehin spielstarken Werkself erhöht. Für uns bedeutet dies, so zu agieren wie bei unserem 3:0, als wir trotz einer spürbaren mentalen Müdigkeit den Charakter des Spiels bestimmt haben. “.

Leverkusen kann befreit aufspielen

Er weiß, dass seine Mädels eine ähnlich gute Leistung abrufen müssen, wie beim Bundesligaspiel. Schließlich hat der Außenseiter nichts zu verlieren und kann ziemlich befreit aufspielen: „Der unbedingte Siegeswille, den wir in dieser Partie an den Tag gelegt haben, ist auch am Sonntag wieder gefragt. Die Tatsache, dass es nun nicht um Punkte, sondern in einem Alles-oder-Nichts-Spiel ums Weiterkommen im DFB-Pokal geht, ändert nichts an unserer Grundausrichtung.“

FFC-Manager warnt vor körperlicher Belastung

Etwas Ärger gibt’s um Torhüterin Desiree Schumann, die seit ihrer Verletzung nur noch auf der Bank sitzt und sich beschwert hat. Bell: „Ich sehe da kein Problem. Ich werde mich kurzfristig entscheiden, wer in Leverkusen im Tor steht.“ Manager Siggi Dietrich  warnt vor der großen Belastung, die in den nächsten Wochen auf seine Mannschaft zukommt: „Zum Start in zwei intensive Wochen mit fünf Pflichtspielen innerhalb von 14 Tagen wollen wir den nächsten Schritt auf unserem Weg ins angestrebte DFB-Pokalfinale in Köln gehen.“ msä

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