Frankfurter Frauenfußball am Sonntag

Heimspiel: FFC-Mädels wollen gegen die Bayern lernen

+
Frankfurts Mandy Islacker schüttelt in dieser Szene Freiburgs Lina Magull ab. Islacker wurde mit ihrer Übersicht, aber vor allem mit ihrer Torgefährlichkeit jüngst sehr vermisst.

Frankfurt – Nächster Heimspielknaller für den 1. FFC Frankfurt. Die Mädels erwarten am morgigen Sonntag (elf Uhr) den FC Bayern München. Nach der 1:5-Heimschlappe zuletzt gegen Wolfsburg soll es gegen den Meister wieder besser laufen. Von Manfred Schäfer

Lesen Sie dazu auch:

Umbruch beim FFC Frankfurt: Bartusiak beendet Karriere

Schließlich war man vor der Pleite in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Von einer richtigen Wiedergutmachung konnte man mit dem 2:2 zuletzt bei Abstiegskandidat Leverkusen auf jeden Fall nicht sprechen. Deshalb will man gegen die Bayern einiges wieder gut machen. Trainer Matt Ross weiß: „Das Kräftemessen mit dem aktuellen Meister FC Bayern München ist ein weiteres Highlight in unserer Heimspiel-Serie gegen die aktuellen Top-Teams in der Frauen-Bundesliga.

Die letzten beiden Begegnungen mit den Bayerinnen waren extrem eng und hart umkämpft, wie man an den knappen Resultaten ablesen kann: Nach dem 1:0-Erfolg in München in der letzten Saison und der 0:1-Hinspiel-Niederlage wären nun wir wieder an der Reihe. Wohlwissend, dass es im Fußball solche Gesetzmäßigkeiten nicht gibt.“ Er weiß, dass seine Mädels einiges besser machen müssen, als gegen Wolfsburg: „Nachdem uns der VfL Wolfsburg im letzten Heimspiel nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gezeigt hat, was uns aktuell zu einem absoluten Spitzenteam fehlt, können wir die Erkenntnisse aus diesem Spiel gegen ein weiteres Top-Team nutzen, um uns diesmal besser zu präsentieren.“

Frankfurt gewinnt zum vierten Mal Frauen-Champions-League

Die Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt gewinnen in Berlin die Frauenfußball-Königsklasse. Foto: Kay Nietfeld
Die Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt gewinnen in Berlin die Frauenfußball-Königsklasse. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt vor dem Spiel Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: Kay Nietfeld
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt vor dem Spiel Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Die Frankfurterin Celia Sasic (M.) lässt sich nach ihrem Treffer zum 1:0 feiern. Foto: Lukas Schulze
Die Frankfurterin Celia Sasic (M.) lässt sich nach ihrem Treffer zum 1:0 feiern. Foto: Lukas Schulze © Lukas Schulze
Marie-Laure Delie (3.v.l.) trifft für PSG zum 1:1. Foto: Kay Nietfeld
Marie-Laure Delie (3.v.l.) trifft für PSG zum 1:1. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Mandy Islacker (r) erzielt das Tor entscheidende Tor. Foto: Kay Nietfeld
Mandy Islacker (r) erzielt das Tor entscheidende Tor. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld
Nach ihrem späten Tor wird Islacker (r) von ihren Mitspielerinnen gefeiert. Foto: Kay Nietfeld
Nach ihrem späten Tor wird Islacker (r) von ihren Mitspielerinnen gefeiert. Foto: Kay Nietfeld © Kay Nietfeld

Im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel ist Mandy Islacker (17 Tore), die beste Torjägerin der Bundesliga, wieder dabei. Torhüterin Desirée Schumann fehlt wegen Problemen im rechten Sprunggelenk weiter. Manager Siggi Dietrich hofft, dass seine Mannschaft zu alter Heimstärke zurückfindet und den eigenen Fans etwas bietet: „Für uns gilt es am Sonntag, nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg zu unserer Heimstärke zurückzufinden, dem FC Bayern München einen leidenschaftlichen Kampf zu liefern und vor unseren tollen Fans möglichst Zählbares im Stadion am Brentanobad zu behalten.“ Erfreuliches am Rande: Für die neue Saison hat die japanische Nationalspielerin Kumi Yokohama (18 Länderspiele) einen Einjahres-Vertrag unterschrieben. 

Und das war letzte Woche beim FFC los: Frankfurterinnen wollen Selbstvertrauen bei Bayer holen

Turbine Potsdam und VfL-Frauen im Pokalfinale

Nilla Fischer (l) erzielt für den VfL Wolfsburg den Treffer zum 1:0. Freiburg-Keeperin Laura Benkarth kann nicht halten. Foto: Uli Deck
Nilla Fischer (l) erzielt für den VfL Wolfsburg den Treffer zum 1:0. Freiburg-Keeperin Laura Benkarth kann nicht halten. Foto: Uli Deck © Uli Deck
Die Spielerinnen von Potsdam freuen sich über das 1:0 durch Asano Nagasato (M). Foto: Christoph Schmidt
Die Spielerinnen von Potsdam freuen sich über das 1:0 durch Asano Nagasato (M). Foto: Christoph Schmidt © Christoph Schmidt
Ein Graupelschauer geht über den Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam nieder. Foto: Christoph Schmidt
Ein Graupelschauer geht über den Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam nieder. Foto: Christoph Schmidt © Christoph Schmidt
Potsdams Genoveva Anonma (hinten) freut sich zusammen mit ihrer Team-Kollegin Fei Wang über den 2:1-Sieg gegen Frankfurt. Foto: Christoph Schmidt
Potsdams Genoveva Anonma (hinten) freut sich zusammen mit ihrer Team-Kollegin Fei Wang über den 2:1-Sieg gegen Frankfurt. Foto: Christoph Schmidt © Christoph Schmidt
Die Wolfsburgerinnen Alexandra Popp (l-r), Isabel Kerschowski und Torschützin Yuki Ogimi, bejubeln den Treffer zum 2:1. Foto: Uli Deck
Die Wolfsburgerinnen Alexandra Popp (l-r), Isabel Kerschowski und Torschützin Yuki Ogimi, bejubeln den Treffer zum 2:1. Foto: Uli Deck © Uli Deck
Freiburger Spielerinnen liegen nach der 2:4-Niederlage auf dem Platz. Foto: Uli Deck
Freiburger Spielerinnen liegen nach der 2:4-Niederlage auf dem Platz. Foto: Uli Deck © Uli Deck

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare