Sonntag 11 Uhr

FFC-Mädels im Spitzenspiel gegen Turbine Potsdam

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Gegen Essen, hier Simone Laudehr (1.FFC Frankfurt), Jacqueline Klasen (SGS Essen), war mühsam. Gegen Potdam soll es besser laufen.

Frankfurt – Der 1. FFC Frankfurt ist mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Jetzt wartet aber der erste richtige Brocken auf den Champions League-Sieger. Am morgigen Sonntag (elf Uhr, Stadion am Brentanobad) geht’s gegen den alten Rivalen Turbine Potsdam.

Trotz der zwei Siege gegen Essen (2:0) und in Hoffenheim (1:0) hat die neuformierte Mannschaft noch nicht voll überzeugt. Kein Wunder, in Hoffenheim standen gleich vier Neue in der Startelf. Da klappen die Abläufe natürlich noch nicht so richtig.

Gegen Potsdam muss einiges verbessert werden. Das weiß auch Trainer Colin Bell: „Uns erwartet mit dem Heimspiel gegen Turbine Potsdam ohne Zweifel die bislang schwierigste Aufgabe in der noch jungen Saison. Man muss gar nicht weit zurückblicken, um festzustellen, dass diese Partie eine besondere Brisanz mit sich bringt und es immer höchst intensiv zur Sache geht. Für uns geht es darum, die positiven Aspekte der beiden ersten Saisonspiele mitzunehmen und gleichzeitig jene Dinge zu verbessern, die bislang noch nicht optimal gelaufen sind.“

Weiter Verletzungspech bei den Frankfurterinnen

Allerdings bleiben die Frankfurterinnen auch vor diesem Spiel nicht vom Verletzungspech verschont. Neben Dzsenifer Marozsán, die sich nach ihrer bei der WM in Kanada erlittenen Bänderverletzung im linken Sprunggelenk in der Reha-Phase befindet, fällt auch Theresa Panfil langfristig aus. Die U20-Weltmeisterin von 2014 hatte sich während einer Trainingseinheit am Dienstag einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und wurde bereits operiert. Bell: „Der Kreuzbandriss von Theresa Panfil verleiht uns ein Plus an Emotion und Motivation. Auch für sie wollen wir das wichtige Spiel gegen Potsdam gewinnen!“

Liveübertragung im HR

Für die Frankfurterinnen geht’s darum gleich mal eines der großen Teams zu schlagen. Dabei sind die Punkte wichtiger als schönes Spiel. Sagt auch Manager Sigg Dietrich: „Wir brennen darauf, an einem Spieltag der Spitzenduelle einen wichtigen ,Big Point’ zu landen.“

Das Spiel wird übrigens live im Hessischen Fernsehen übertragen. msä

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