Adler stürzen sich auf Zebras

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Super-Stimmung im Abschlusstraining bei Erwin Hoffer, Matthias Lehmann, Alexander Meier und Constant Djakpa (von links). Ob sie am Sonntag nach Spielende auch so fröhlich sind?

Frankfurt – Am Sonntag kommt es in der Zweiten Bundesliga zum Duell der Gegensätze zwischen der Eintracht und dem MSV Duisburg. Die Adler fliegen Richtung Tabellenspitze, der MSV orientiert sich mehr und mehr nach unten in der Tabelle. Die erste Liga ist aber vor der Saison durchaus das Ziel des MSV gewesen. Von Axel Grysczyk

MSV-Trainer Milan Sasic rudert zurück und korrigiert das Saisonziel nach unten. Man wolle so schnell wie möglich die 40 Punkte erreichen, um nicht abzusteigen. Das sei das primäre Ziel. Und das obwohl mit Valerie Domovchiyski (zuvor Hertha BSC), Vasilios Pliatsikas (Schalke 04), Zvonko Pamic (SC Freiburg), Florian Fromlowitz (Hannover 96) und Sergej Karimow gleich fünf Spieler an die Wedau zu den Zebras gewechselt sind, die in der Saison zuvor noch für Erstligaclubs im Einsatz waren.

Trotzdem reichte es vor dem aktuellen zwölften Spieltag nur für Platz 14 mit gerade mal zwei Siegen. Sasic hat bereits in dieser Woche angekündigt, sich nicht mehr schützend vor sein Team zu stellen, wenn die Leistungen mal nicht den Erwartungen entsprechen. Und das könnte die Gefahr für die Eintracht am Sonntag ab 13.30 Uhr in der Commerzbank-Arena sein. Denn irgendwann wird beim MSV der Knoten platzen.

Adler dominieren die Zweite Liga

Bei der Eintracht hofft man, dass dies nicht am Sonntag eintrifft. Auch ein erstarkter MSV muss die Veh-Truppe nicht einschüchtern. Denn die Adler haben in den vergangenen Spielen überzeugt, ihre Gegner dominiert und mit gewonnenen Zweikämpfen und viel Ballbesitz den Gegner unter Druck gesetzt. Vor allem, weil Trainer Veh sein System gefunden hat.

Derzeit gilt: Es wird mit zwei Stürmern gespielt – ein kleiner, wendiger und ein großer, bulliger. Da Theofanis Gekas wieder fit sein sollte, wird die Kombination gegen den MSV Idrissou und Gekas lauten. Auch die Positionskämpfe in den anderen Mannschaftsteilen sind abgeschlossen, die erste Elf von Trainer Armin Veh steht. So sind auch die überzeugenden beiden jüngsten Heimsiege (4:1 gegen Hansa Rostock und 3:1 gegen Union Berlin) zu erklären. Auch der FSV muss am Sonntag ran und trifft auswärts um 13.30 Uhr auf den FC. St. Pauli.

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