Saisoneröffnung ohne Frankfurt Main Finance Cup

Eintracht gegen FSV: 33.000 Karten für Benefizspiel verkauft

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Der FSV kann sich auf die Eintracht verlassen. 

Frankfurt - Kein schlechter Start fürs Benefizspiel: Mehr als 33.000 Karten sind bisher für die Partie am Sonntag (15.30 Uhr) zwischen der Eintracht und dem FSV Frankfurt verkauft worden. Um den Nachbarn zu helfen, verzichtet die SGE zum Saisonauftakt auf den traditionellen Frankfurt Main Finance Cup. 

Die Partie wird zur Unterstützung des in die Regionalliga abgestürzten FSV ausgetragen. Der Verein bekommt dafür eine fixe Antrittsgage von 150.000 Euro vom Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

„Einer Stadt wie Frankfurt steht es gut zu Gesicht, dass es zwei Proficlubs gibt, die sich gut verstehen“, sagte Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann am Mittwoch. Daher war es für den Bundesligist eine Selbstverständlichkeit, dem Stadtnachbarn finanziell zu helfen. Die Eintracht lässt dafür den Frankfurt Main Finance Cup gegen einen internationalen Gegner aussetzen.

Der mit drei Millionen Euro verschuldete FSV hatte vor einigen Wochen einen Insolvenzantrag gestellt und startet nun in der Regionalliga einen Neuanfang. „Wir sind alle zusammengerückt, Verein und Fans. Das gibt uns Mut“, sagte FSV-Präsident Michael Görner. Gemeinsam mit Hellmann präsentierte er am Mittwoch das T-Shirt für den Sonntag mit der Aufschrift „Wir sind alle Frankfurter Jungs“.

Wer beim Spiel allerdings auf keinen Fall dabei sein wird, ist klar: Eintracht-Offensivmann Danny Blum.  dpa/lhe

Das sind die SGE-Flops der vergangenen zehn Jahre

Luc Castaignos (2015): Der Holländer war ein einziges Missverständnis. Schleppte sich lustlos über den Platz. Immerhin: Die 2,5 Millionen, die sie für ihn an Enschede zahlten , haben sie beim Verkauf auch von Sporting Lissabon erhalten.
Luc Castaignos (2015): Der Holländer war ein einziges Missverständnis. Schleppte sich lustlos über den Platz. Immerhin: Die 2,5 Millionen, die sie für ihn an Enschede zahlten , haben sie beim Verkauf auch von Sporting Lissabon erhalten. © dpa
Halil Altintop (2009): Ablösefrei kam der Türke in der Winterpause von Schalke 04. Als Stürmer gelangen ihm in 49 Pflichtspielen für die Hessen nur drei Tore. Das sagt alles. Hat später in Augsburg zu alter Stärke gefunden. Heute Slavia Prag.
Halil Altintop (2009, links): Ablösefrei kam der Türke in der Winterpause von Schalke 04. Als Stürmer gelangen ihm in 49 Pflichtspielen für die Hessen nur drei Tore. Das sagt alles. Hat später in Augsburg zu alter Stärke gefunden. Heute Slavia Prag. © dpa
Theofanis Gekas (2010): Die Torquote kann sich sehen lassen: 23 Tore in 48 Spielen. Trotzdem war auch er für den Abstieg 2011 mitverantwortlich. In der „Rückrunde der Schande“ traf er kaum – und gegen Bayern nicht mal aus zwei Metern.
Theofanis Gekas (2010): Die Torquote kann sich sehen lassen: 23 Tore in 48 Spielen. Trotzdem war auch er für den Abstieg 2011 mitverantwortlich. In der „Rückrunde der Schande“ traf er kaum – und gegen Bayern nicht mal aus zwei Metern. © dpa
Martin Fenin (2007): Das erste Spiel bei Hertha BSC war mit einem Hattrick gleich der Höhepunkt seiner SGE-Karriere. Der nach wie vor in Frankfurt sehr beliebte Stürmer aus Tschechien konnte die sportlichen Erwartungen nie erfüllen.
Martin Fenin (2007): Das erste Spiel bei Hertha BSC war mit einem Hattrick gleich der Höhepunkt seiner SGE-Karriere. Der nach wie vor in Frankfurt sehr beliebte Stürmer aus Tschechien konnte die sportlichen Erwartungen nie erfüllen. © dpa
Caio (2007): Er ist die „Mutter aller Fehleinkäufe“. Mit dem Brasilianer hoffte die SGE den großen Coup gelandet zu haben. Am Ende blieben nur Erinnerungen an misslungene Laktatteste und seltsame Tankstellenbesuche.
Caio (2007): Er ist die „Mutter aller Fehleinkäufe“. Mit dem Brasilianer hoffte die SGE den großen Coup gelandet zu haben. Am Ende blieben nur Erinnerungen an misslungene Laktatteste und seltsame Tankstellenbesuche. © dpa
Vaclav Kadlec (2013): Auch weil er sich nicht integrieren lassen wollte, schaffte er nicht den Durchbruch in der Bundesliga. Und: Talent alleine reicht nicht aus ohne Kampfeswille. Seine Körpersprache auf dem Platz sprach Bände.
Vaclav Kadlec (2013): Auch weil er sich nicht integrieren lassen wollte, schaffte er nicht den Durchbruch in der Bundesliga. Und: Talent alleine reicht nicht aus ohne Kampfeswille. Seine Körpersprache auf dem Platz sprach Bände. © dpa
Johannes Flum (2013): Zwei Millionen Euro soll die SGE an Freiburg für ihn gezahlt haben. Er konnte dies nie rechtfertigen. Der vorbildliche Profi wurde vor allem dadurch aus der Bahn geworfen, als im Training seine Kniescheibe brach.
Johannes Flum (2013): Zwei Millionen Euro soll die SGE an Freiburg für ihn gezahlt haben. Er konnte dies nie rechtfertigen. Der vorbildliche Profi wurde vor allem dadurch aus der Bahn geworfen, als im Training seine Kniescheibe brach. © Jan Huebner
Jan Rosenthal (2013): Er war Wunschsspieler von Trainer Veh. Doch richtig warm wurden die beiden nie. Der Mittelfeldspieler hatte schnell den Stammplatz auf der Bank. Ist seit 2015 bei Darmstadt und blüht dort auf.
Jan Rosenthal (2013): Er war Wunschsspieler von Trainer Veh. Doch richtig warm wurden die beiden nie. Der Mittelfeldspieler hatte schnell den Stammplatz auf der Bank. Ist seit 2015 bei Darmstadt und blüht dort auf. © Jan Huebner
Rob Friend (2011) Mit fast zwei Millionen Euro Gehalt gehörte er zu den Top-Verdienern. Der Kanadier wurde von Armin Veh in drei Jahren nur 13 Mal eingesetzt. Sein einziges Tor erzielte er gleich im ersten Spiel gegen Cottbus.
Rob Friend (2011) Mit fast zwei Millionen Euro Gehalt gehörte er zu den Top-Verdienern. Der Kanadier wurde von Armin Veh in drei Jahren nur 13 Mal eingesetzt. Sein einziges Tor erzielte er gleich im ersten Spiel gegen Cottbus. © Jan Huebner
Olivier Ocean (2012): Die selbsternannte beste zweite Liga die Welt, ist eben nur die zweite Liga. In Frankfurt wurde dem Zweitliga-Torschützenkönig ein Dreijahresvertrag vorgelegt. Zwei davon verbrachte er ausgeliehen in Lautern.
Olivier Ocean (2012): Die selbsternannte beste zweite Liga die Welt, ist eben nur die zweite Liga. In Frankfurt wurde dem Zweitliga-Torschützenkönig ein Dreijahresvertrag vorgelegt. Zwei davon verbrachte er ausgeliehen in Lautern. © Jan Huebner

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