Trotz vieler Verletzter

Eintracht: Auswärtsserie soll gegen Paderborn halten

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Auf so einen Schuss von Constant Djakpa müssen die Fans erstmal noch warten. Der Ivorer hat einen Kreuzbandriss.

Frankfurt - Trotz anhaltendem Verletzungspech ist die Eintracht gut in die Saison gestartet. Auswärts hat es noch gar keine Niederlage gegeben. Das soll auch in Paderborn so bleiben. Von Axel Grysczyk

In dieser Woche ist ein weiterer Verletzungsschock für die Eintracht dazu gekommen. Abwehrboss Carlos Zambrano fällt mit einem Außenbandriss im Knie mehrere Wochen aus. Und trotz der Verletztenmisere muss sich die SGE bei ihrem Auswärtsauftritt am Sonntag nicht verstecken. Schließlich ist sie auswärts noch ungeschlagen. Das 2:2 in Wolfsburg und Schalke und der 2:1-Sieg in Hamburg geben Anlass zur Hoffnung, dass auch beim Aufsteiger in Paderborn mindestens ein Punkt möglich ist. Zumal Trainer Thomas Schaaf mehrere Möglichkeiten hat, den jüngsten Ausfall von Zambrano zu kompensieren. Marco Russ wird wohl für den Peruaner ins Abwehrzentrum rücken. Die Alternative hinten wäre Alexander Madlung, der aber in dieser Saison einen festen Platz auf der Bank hatte.

Verlass auf Meier

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Vielmehr war in den jüngsten Spielen wieder Verlass auf Eintracht-Legende Alex Meier. Gerade zu Beginn der Saison hatten die Adlerträger in der Offensive gelahmt. Mit dem wiedererstarkten Meier, der prima mit Neueinkauf Haris Seferovic harmoniert, ist die Eintracht wieder unberechenbarer und torgefährlicher. Das hat sich gerade beim 3:2-Sieg daheim gegen den 1. FC Köln gezeigt. Und diese Gewinnermentalität und vor allem die schon in der ganzen bisherigen Saison gezeigte Moral sollten für Erfolgserlebnis in Paderborn sorgen. Zumal die Anfangseuphorie bei den Westfalen schwindet.

In dieser Woche herrschte dort dicke Luft: Trainer André Breitenreiter hat sich über die Trainingsbedingungen beschwert (siehe auch unsere Rubrik „Besser-nicht-gesagt“), es sei wie bei einem Dorfverein. Und nach dem grandiosen Start des Aufsteigers ist ein bisschen Normalität eingezogen. In den drei vergangenen Spielen gab es keinen Sieg. Auch wenn der Aufsteiger gegen drei Dinos der Liga ran musste. Nach der 0:4-Niederlage bei den Bayern und der 1:2-Heimpleite gegen Mönchengladbach holte man zuletzt zumindest ein 2:2 in Leverkusen. Aufpassen muss die Schaaf-Truppe dabei insbesondere auf Elias Kachunga und Moritz Stoppelkamp, beide trafen schon jeweils dreimal.

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