Polizei-Einsatz im Fan-Zug

Eintracht Frankfurt verliert 0:3 in Leverkusen

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Leverkusens Javier Hernandez (links) und Frankfurts David Angel Abraham kämpfen um den Ball.

Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusen bleibt mit dem 3:0 (0:0) gegen die immer stärker abstiegsgefährdete Frankfurter Eintracht auf direktem Kurs Richtung Fußball-Königsklasse. Für die Eintracht wird es bei weiter 27 Zählern und nun schon vier Punkten Differenz auf Relegationsplatz 16 immer schwerer.

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Kevin Kampl bei seinem ersten Ballkontakt in der 70. Minute, Julian Brandt fünf Minuten später und Karim Bellarabi (90.) sorgten vor 30.210 Zuschauern für den fünften Bundesliga-Sieg der Werks-Elf in Serie ohne Gegentreffer und die Einstellung des Vereinsrekords. Mit 51 Punkten ist Bayer vier Spieltage vor dem Saisonende jetzt Tabellendritter. Für Eintracht Frankfurt rückt das Ziel Klassenerhalt immer weiter in die Ferne.

Rund 300 mit der Bahn reisende Eintracht-Fans hatten am Samstag auf dem Weg zum Auswärtsspiel zudem einmal mehr die Polizei auf den Plan gerufen. Erster Einsatzort für die Beamten war nach deren Angaben das hessische Eltville. Rauchen und Trinken im Zug monierten Reisende, zudem gab es widersprüchliche Angaben zu unsittlichen Berührungen.

Beim Halt in Eltville betraten nach Behördenangaben 30 Eintrachtler die Gleise. Ein Zug mit 700 Anhängern von Schalke 04 auf dem Weg nach München wurde in Geisenheim vorübergehend gestoppt, um ein Aufeinandertreffen beider Gruppen zu verhindern. Über hundert Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie 50 Beamte des Polizeipräsidiums Koblenz stellten im Hauptbahnhof Koblenz die Identitäten der Frankfurter Anhänger fest. dpa

Fotos: Die schlimmsten Verletzungen von Eintracht-Ass Alexander Meier

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