Schon wieder kein Heimsieg

Eintracht Frankfurt im Abstiegskampf angekommen

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Eintrachts Pirmin Schwegler  (links), und Vaclav Kadlec  (rechts) bekommen Hoffenheims Jeremy Toljan  nicht in den Griff.

Frankfurt - Wieder kein Heimsieg: Eintracht Frankfurt taumelt den Abstiegsrängen entgegen. Gegen Hoffenheim verlor die Truppe von Armin Veh mit 1:2. Für die Adler traf Joselu zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Die sportliche Krise bei Eintracht Frankfurt spitzt sich immer mehr zu. Die SGE kassierte eine bittere 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen 1899 Hoffenheim und steckt nach dem zehnten sieglosen Spiel in Serie im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fest. Vor 41.300 Zuschauern schossen Sven Schipplock  in der 46. Minute und Roberto Firmino (51.) die TSG zum nicht unverdienten Erfolg. Die Hoffenheimer Leihgabe Joselu (48.) traf für Frankfurt zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Eintracht wie gelähmt

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol vertraute der gleichen Startelf wie beim 3:1-Sieg im DFB-Pokal bei Schalke 04. Bei Frankfurt kehrte Bamba Anderson nach auskurierter Oberschenkelverletzung in die Innenverteidigung zurück. Stabilität konnte der unsicher agierende Brasilianer der Abwehr aber nicht verleihen. Zum Glück für die Eintracht kamen die Gäste in der Offensive zunächst nicht über Ansätze hinaus. So blieben die augenfälligen Defensivschwächen der Frankfurter in der ersten Hälfte ungestraft. Da auch beim Gastgeber nach vorne wenig zusammenlief, gab es kaum aufregende Szenen. Die erste Chance des Spiels hatte Joselu in der 25. Minute. Der Spanier scheiterte aus Nahdistanz an TSG-Schlussmann Jens Grahl, der erneut den Vorzug vor Koen Casteels erhalten hatte. Mehr hatten die in der Bundesliga seit zweieinhalb Monaten sieglosen Hausherren bis zur Pause nicht zu bieten. Die lange Negativserie schien die im nationalen und internationalen Pokalwettbewerb überaus erfolgreichen Frankfurter förmlich zu lähmen.

Ausgerechnet Joselu trifft zum Ausgleich

Nach dem Wechsel kam Bewegung in die Partie. 50 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Schipplock die TSG nach einem herrlichen Zuspiel von Roberto Firmino in Führung. Die Antwort der Eintracht ließ nur zwei Minuten auf sich warten. Ausgerechnet Joselu  traf aus Nahdistanz zum Ausgleich. Glück für die Eintracht: Vor der Hereingabe von Vaclav Kadlec war der Ball knapp im Aus, was dem Schiedsrichter-Gespann jedoch nicht auffiel. Jetzt war Feuer im Spiel. Und wieder schlugen die Gäste zu. Dieses Mal passte Schipplock auf Firmino, der die Kugel nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte.

Hoffenheim hat das 3:1 auf dem Fuß

Frankfurt drängte mit Vehemenz auf den erneuten Ausgleich, doch Takashi Inui (53.) stand bei seinem Treffer im Abseits und Kadlec (56.) scheiterte an Grahl. Hoffenheim boten sich nun Räume für gefährliche Konter. Kevin Volland  hatte nach knapp einer Stunde die Chance zur Vorentscheidung, der U 21-Nationalspieler traf aber nur den Pfosten. Nach dieser wilden Viertelstunde beruhigte sich das Geschehen wieder etwas. Am Ende fehlten der bemühten Eintracht die Mittel, um das Blatt noch einmal zu wenden. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Anthony Modeste das dritte Tor für die Gäste erzielen müssen, scheiterte aber völlig frei an Frankfurts Nummer eins Kevin Trapp.

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