Partie endet 0:0

Frankfurter Nullnummer verhindert Herthas Klassenerhalt

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Berlin – Nach dem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt muss Hertha BSC weiter um den Klassenverbleib zittern, während die Frankfurter schon seit der Vorwoche gerettet sind. Dennoch erwiesen sich die Frankfurter als unbequemer Gegner, hart und kompromisslos in den Zweikämpfen.

Nach dem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt muss Hertha BSC weiter um ein den Klassenverbleib in der Beletage des deutschen Fußballs zittern. Das torlosen Remis am vorletzten Bundesliga-Spieltag und die damit erreichten 35 Punkte reichen dem Berliner Verein nicht zur vorzeitigen Rettung. Dagegen feierten die Eintracht-Fans bereits in der Halbzeitpause mit einem mehrminütigen Feuerwerk im Gästefanblock den Klassenerhalt, so dass Schiedsrichter Florian Meyer die zweite Hälfte erst verspätet anpfeifen konnte. Die schon seit der Vorwoche durch ein 3:1 gegen Hoffenheim gerettete Eintracht erwies sich als unbequemer Gegner, hart und kompromisslos in den Zweikämpfen. Und bei einem Freistoß von Marc Stendera (38.) fehlten sogar nur Zentimeter zur Frankfurter Führung. Der Frankfurter Aleksandar Ignjovski schickte aber nach der Halbzeit auf dem Rasen auch eine Einladung an die Berliner Profis. Seinen Ballverlust als letzter Mann aber konnte Kalou völlig allein vor dem Gäste-Gehäuse nicht nutzen, Eintracht-Keeper Kevin Trapp brachte noch die rechte Hand an den von Kalou viel zu lasch geschossenen Ball (54.).

Erst nach diesem Solo des seit Wochen torlosen Kalou kam etwas mehr Aggressivität in die Aktionen der Gastgeber. Später trudelte ein Schuss des Ivorers am langen Pfosten des Frankfurter Tores vorbei ins Aus. Gegen die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga, die ihre letztes Spiel in einem fremden Stadion im November des Vorjahres gewonnen hatte, fiel Hertha spielerisch wenig ein. Da auch der Japaner Genki Haraguchi aus bester Position den Ball nicht ins Frankfurter Tor brachte (80.), blieb Hertha auch im sechsten Spiel nacheinander ohne Sieg. Zum Saisonabschluss in Hoffenheim brauchen die Berliner nun einen Punkt, um sicher die Klasse zu halten.

Zwar spielen vier Abstiegskandidaten zum Saison-Abschluss noch gegeneinander. Und der Hamburger SV braucht gegen Schalke einen Kantersieg, um noch an den Berlinern vorbeiziehen. Doch ein Remis am 34. Spieltag zwischen Hannover 96 und dem SC Freiburg sowie ein Stuttgarter Sieg in Paderborn könnte Hertha zumindest noch auf den Relegationsplatz 16 befördern.

dpa

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