Gute Stimmung im Trainingslager

Armin Veh will die Rotation

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Eintracht Torhüter Kevin Trapp (von links) ist schneller am Ball als Sebastian Jung und Neuzugang Johannes Flum.

Längenfeld – Die Frankfurter Eintracht hat den „kleinsten Kader der Bundesliga“, so Trainer Armin Veh. Und doch haben die Frankfurter bisher im Trainingslager im österreichischen Ötztal einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Die fünf Neuzugänge haben das Niveau noch einmal erhöht. Von Peppi Schmitt

Armin Veh hat für alle Positionen echte Alternativen. Deshalb und in Anbetracht der vielen Spiele in den drei Wettbewerben Bundesliga, DFB-Pokal und Europa-League will der Eintracht-Coach nun auch die Rotation einführen. „Wir werden öfter wechseln, damit alle zum Einsatz kommen“, sagt Veh.

Die Neuen wie Jan Rosenthal, Stehphan Schröck, Johannes Flum und Joselu, auch der endgültig aus Wolfsburg zurückgekehrte Marco Russ, machen Druck auf die etablierten Spieler, die Trainingsspiele zeichnen sich durch hohe Intensität aus. „Das sieht alles schon ganz gut aus“, sagt Veh, der mit der gesamten Eintracht-Equipe im vornehmen Aqua Dome wohnt und dort wie auf dem Trainingsplatz hervorragende Bedingungen vorgefunden hat.

Zweimal täglich wird trainiert, vor allem im taktischen und technischen Bereich. Noch bis zum kommenden Mittwoch bleiben die Hessen in Tirol. Genug Zeit, um die neuen Spieler noch besser zu integrieren. „Sie passen zu uns, so viel steht schon mal fest“, sagt Veh.

Doch es ist noch nicht alles Sonnenschein bei der Eintracht. Die schwere Verletzung von Marc Stendera, der sich in letzter Minute beim Testspiel gegen den VfR Aalen (4:1) einen Kreuzbandriss zugezogen hat und nun mindestens ein halbes Jahr ausfallen wird, hat die Stimmung getrübt.

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Und auch die Suche nach einem weiteren Stürmer geht nicht so richtig voran. Immerhin, Veh will geduldig auf seinen Wunschkandidaten Vaclav Kadlec warten, „weil es keinen Sinn macht einen anderen Spieler zu holen, von dem wir nicht überzeugt sind.“ Doch der Tscheche spielt aktuell mit Sparta Prag in der Europa-League-Qualifikation und ein Ende des Pokers ist nicht in Sicht. Sparta will mindestens vier Millionen Euro Ablöse erzielen, die Eintracht kann und will nur deutlich weniger bezahlen.

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