Gegen  FV Illertissen

Eintracht- Torhüter Nummer drei Aykut Özer muss im Pokal ran

+
Da Kevin Trapp und Felix Wiedwald gesperrt sind, hütet Aykut Özer im Pokalspiel am Sonntag das Eintracht-Tor.

Frankfurt – Es wird ernst. Die Frankfurter Eintracht bestreitet am Sonntag ihr erstes Pflichtspiel der Saison 2013/14. Im Pokal geht’s zum Regionalligisten FV Illertissen . Die Partie wird in Augsburg ausgetragen. Von Peppi Schmidt

Vor einem Jahr war der Pokalstart für die Frankfurter Eintracht ein einziger Albtraum. 0:3 beim FC Erzgebirge Aue, Rote Karte für Torwart Kevin Trapp, schlimme Fehler im Spiel und böse Vorahnungen vor der Saison. Doch es ist alles ganz anders gekommen. Die Eintracht hat eine großartige Spielzeit hinter sich, mit Trapp als überragendem Torwart und Riesenbegeisterung bei den Fans. Nun startet die neue Saison mit einem Pokalspiel, am Sonntagabend in Augsburg gegen den FV Illertissen. Ohne Trapp übrigens, der seine Sperre aus dem vergangenen Jahr absitzen muss, auch ohne den neuen zweiten Torwart Felix Wiedwald, der ebenfalls gesperrt ist. Im Tor der Eintracht wird die „Nummer drei“ Aykut Özer stehen.

Nichts soll an damalige Pokalblamage erinnern

Bis auf den Torwartwechsel soll nichts an die damalige Pokal blamage erinnern. Mit viel Konzentration wollen die Frankfurter ins Spiel gehen, schließlich ist die Favoritenrolle diesmal auch viel klarer als beim letzten Mal. Aue war Zweitligist, die Eintracht gerade aus der Zweiten Liga aufgestiegen. Jetzt sind die Frankfurter Europa-League-Teilnehmer und Illertissen spielt in der vierten Liga. „Kein Grund, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt Trainer Armin Veh, „aber auch kein Grund zu ängstlich zu sein.“

Marc Stendera fällt aus

Die Vorbereitung mit zwei Trainingslagern ist mit einer Ausnahme optimal verlaufen. Mit Nachwuchsmann Marc Stendera gibt es nur einen Ausfall, der allerdings langfristig. Stendera hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen, kann bis zum Winter nicht spielen. Alle anderen sind fit. Veh kann also die angekündigte Rotation schon gleich beim ersten Spiel umsetzen. Mit Stefan Aigner und Takashi Inui werden zwei „Helden“ aus der vergangenen Saison nur auf der Bank sitzen, mit Jan Rosenthal und Johannes Flum zwei Neuzugänge in der Anfangsformation stehen. Dies habe „alleine taktische Gründe“, versichert Veh, „es ist kein Fingerzeit auf das erste Bundesligaspiel.“ Am nächsten Samstag spielt die Eintracht bei Hertha BSC Berlin.

Der Frankfurter Trainer hat neben dem gewohnten 4-2-3-1 mit einem 4-4-2 mit Raute ein weiteres System eingespielt. „Ich werde die Ordnung öfter mal wechseln, je nach Gegner und nach der Fitness meiner eigenen Spieler“, hat er angekündigt.

Gegen den Regionalligisten aus Illertissen wird es also zwei Spitzen geben, Rosenthal ist die eine, Joselu oder Srdjan Lakic die andere. Und es gibt noch einen weiteren Zweikampf um einen Platz in der Anfangself. Im Zentrum der Abwehr ist nur Carlos Zambrano gesetzt, Bamba Anderson muss sich dem Angriff von Marco Russ erwehren.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare