Nach Betreiber-Insolvenz

Eintracht-Fans können Bezahlkarten einsetzen

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Eintracht-Fans können ihr Guthaben endlich in Anspruch nehmen. 

Frankfurt - Gute Nachrichten für viele Fans von Eintracht Frankfurt: Während des Bundesliga-Heimspiels gegen den FC Augsburg werden sie am Samstag erstmals für die Insolvenz jener Firma entschädigt, die in mehreren deutschen Stadien das bargeldlose Zahlungssystem JustPay betrieben hat.

Das Unternehmen musste im Sommer Insolvenz anmelden. Seitdem ist die Nutzung der Bezahlkarten im Stadion nicht mehr möglich. Außerdem fließen alle darauf enthaltenen Guthaben in die Insolvenzmasse der Payment Solution Services GmbH. Die Eintracht ermöglicht es ihren Zuschauern jetzt, ihre Guthaben im Stadion gegen Speisen und Getränke, gegen Fanshop-Gutscheine oder gegen eine Spende einzulösen. Die Aktion wird auch bei den folgenden Heimspielen fortgesetzt, gilt aber nur für Inhaber noch gültiger JustPay-Karten.

„Die Aktion ist technisch und organisatorisch ein Kraftakt“, sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. „Aber wir haben von Anfang an gesagt, dass die Insolvenz des Kartenbetreibers nicht mit unseren Zuschauern nach Hause gehen kann.“

Eintracht Frankfurts Kevin-Prince Boateng kritisiert derweil den Umgang der Medien mit vielen Fußballern. Der Neuzugang gesteht, ans Aufhören gedacht zu haben. dpa/lhe

Das sind die SGE-Flops der vergangenen zehn Jahre

Luc Castaignos (2015): Der Holländer war ein einziges Missverständnis. Schleppte sich lustlos über den Platz. Immerhin: Die 2,5 Millionen, die sie für ihn an Enschede zahlten , haben sie beim Verkauf auch von Sporting Lissabon erhalten.
Luc Castaignos (2015): Der Holländer war ein einziges Missverständnis. Schleppte sich lustlos über den Platz. Immerhin: Die 2,5 Millionen, die sie für ihn an Enschede zahlten , haben sie beim Verkauf auch von Sporting Lissabon erhalten. © dpa
Halil Altintop (2009): Ablösefrei kam der Türke in der Winterpause von Schalke 04. Als Stürmer gelangen ihm in 49 Pflichtspielen für die Hessen nur drei Tore. Das sagt alles. Hat später in Augsburg zu alter Stärke gefunden. Heute Slavia Prag.
Halil Altintop (2009, links): Ablösefrei kam der Türke in der Winterpause von Schalke 04. Als Stürmer gelangen ihm in 49 Pflichtspielen für die Hessen nur drei Tore. Das sagt alles. Hat später in Augsburg zu alter Stärke gefunden. Heute Slavia Prag. © dpa
Theofanis Gekas (2010): Die Torquote kann sich sehen lassen: 23 Tore in 48 Spielen. Trotzdem war auch er für den Abstieg 2011 mitverantwortlich. In der „Rückrunde der Schande“ traf er kaum – und gegen Bayern nicht mal aus zwei Metern.
Theofanis Gekas (2010): Die Torquote kann sich sehen lassen: 23 Tore in 48 Spielen. Trotzdem war auch er für den Abstieg 2011 mitverantwortlich. In der „Rückrunde der Schande“ traf er kaum – und gegen Bayern nicht mal aus zwei Metern. © dpa
Martin Fenin (2007): Das erste Spiel bei Hertha BSC war mit einem Hattrick gleich der Höhepunkt seiner SGE-Karriere. Der nach wie vor in Frankfurt sehr beliebte Stürmer aus Tschechien konnte die sportlichen Erwartungen nie erfüllen.
Martin Fenin (2007): Das erste Spiel bei Hertha BSC war mit einem Hattrick gleich der Höhepunkt seiner SGE-Karriere. Der nach wie vor in Frankfurt sehr beliebte Stürmer aus Tschechien konnte die sportlichen Erwartungen nie erfüllen. © dpa
Caio (2007): Er ist die „Mutter aller Fehleinkäufe“. Mit dem Brasilianer hoffte die SGE den großen Coup gelandet zu haben. Am Ende blieben nur Erinnerungen an misslungene Laktatteste und seltsame Tankstellenbesuche.
Caio (2007): Er ist die „Mutter aller Fehleinkäufe“. Mit dem Brasilianer hoffte die SGE den großen Coup gelandet zu haben. Am Ende blieben nur Erinnerungen an misslungene Laktatteste und seltsame Tankstellenbesuche. © dpa
Vaclav Kadlec (2013): Auch weil er sich nicht integrieren lassen wollte, schaffte er nicht den Durchbruch in der Bundesliga. Und: Talent alleine reicht nicht aus ohne Kampfeswille. Seine Körpersprache auf dem Platz sprach Bände.
Vaclav Kadlec (2013): Auch weil er sich nicht integrieren lassen wollte, schaffte er nicht den Durchbruch in der Bundesliga. Und: Talent alleine reicht nicht aus ohne Kampfeswille. Seine Körpersprache auf dem Platz sprach Bände. © dpa
Johannes Flum (2013): Zwei Millionen Euro soll die SGE an Freiburg für ihn gezahlt haben. Er konnte dies nie rechtfertigen. Der vorbildliche Profi wurde vor allem dadurch aus der Bahn geworfen, als im Training seine Kniescheibe brach.
Johannes Flum (2013): Zwei Millionen Euro soll die SGE an Freiburg für ihn gezahlt haben. Er konnte dies nie rechtfertigen. Der vorbildliche Profi wurde vor allem dadurch aus der Bahn geworfen, als im Training seine Kniescheibe brach. © Jan Huebner
Jan Rosenthal (2013): Er war Wunschsspieler von Trainer Veh. Doch richtig warm wurden die beiden nie. Der Mittelfeldspieler hatte schnell den Stammplatz auf der Bank. Ist seit 2015 bei Darmstadt und blüht dort auf.
Jan Rosenthal (2013): Er war Wunschsspieler von Trainer Veh. Doch richtig warm wurden die beiden nie. Der Mittelfeldspieler hatte schnell den Stammplatz auf der Bank. Ist seit 2015 bei Darmstadt und blüht dort auf. © Jan Huebner
Rob Friend (2011) Mit fast zwei Millionen Euro Gehalt gehörte er zu den Top-Verdienern. Der Kanadier wurde von Armin Veh in drei Jahren nur 13 Mal eingesetzt. Sein einziges Tor erzielte er gleich im ersten Spiel gegen Cottbus.
Rob Friend (2011) Mit fast zwei Millionen Euro Gehalt gehörte er zu den Top-Verdienern. Der Kanadier wurde von Armin Veh in drei Jahren nur 13 Mal eingesetzt. Sein einziges Tor erzielte er gleich im ersten Spiel gegen Cottbus. © Jan Huebner
Olivier Ocean (2012): Die selbsternannte beste zweite Liga die Welt, ist eben nur die zweite Liga. In Frankfurt wurde dem Zweitliga-Torschützenkönig ein Dreijahresvertrag vorgelegt. Zwei davon verbrachte er ausgeliehen in Lautern.
Olivier Ocean (2012): Die selbsternannte beste zweite Liga die Welt, ist eben nur die zweite Liga. In Frankfurt wurde dem Zweitliga-Torschützenkönig ein Dreijahresvertrag vorgelegt. Zwei davon verbrachte er ausgeliehen in Lautern. © Jan Huebner

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