Am Sonntag geht´s nach Hannover

Eintracht Frankfurt: Fluch besiegt, jetzt bei 96 punkten

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Girondins Bordeaux ist von Sebastian Rode und seinen Mannschaftskameraden abgehangen worden. Nachdem die SGE nun auch eine 86. Minute ohne Gegentor überstehen kann, sollen auch bei Hannover Punkte her.

Frankfurt - War das die endgültige Wende? Eintracht Frankfurt hat das Europa League-Spiel in Bordeaux 1:0 gewonnen und sich für die Ko-Runde qualifiziert. Das sollte doch Auftrieb geben für die schwere Aufgabe am Sonntag in Hannover. Von Manfred Schäfer

Der Fluch der letzten zehn Minuten, vor allem der 86. (da gab’s schon drei Gegentore) wurde in Bordeaux gebrochen. Statt ein Tor zu kassieren, erzielte die Eintracht diesmal sogar eines. Lanig traf in der 83. Minute. Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen  erleichtert: „In der 86. Minute haben wir alle so ein bisschen auf die Uhr geguckt, aber der Gegner ist in dieser Minute nicht in unseren Strafraum gekommen. Und wenn er nicht im Strafraum ist, kann er auch kein Tor schießen.“

Ist der Fluch des späten Gegentreffers gebannt?

Auch Trainer Armin Veh  freute sich: „Es war wichtig, dass wir kein spätes Tor bekommen haben, sondern sogar eines gemacht haben. Ich habe auch wieder auf die Uhr geguckt. Ich bin jetzt seit 24 Jahren Trainer. Das man so oft Gegentore in den letzten Minuten kriegt, und dann auch noch in so kurzer Zeit, habe ich auch noch nicht erlebt.“ Dann war aber auch schon Schluss mit der Freude. Am Sonntag in Hannover müssen unbedingt wieder Punkte her, sonst wird es im Keller der Bundesliga immer dunkler. Aufgrund der Verletztenmisere kann es gut sein, dass die gleiche Mannschaft, wie in Bordeaux aufläuft.

Bei Hannover gibt´s auch Probleme

Aber auch beim Gegner läuft’s nicht. Hannover hat gerade mal einen Punkt mehr als die Eintracht auf dem Konto. Präsident Martin Kind  hat die Ursache für die sportliche Talfahrt seines Klubs ausgemacht und Taten gefordert: „Die Krise ist nicht von heute auf morgen gekommen, das war ein schleichender Prozess. Es wird schwierig werden, den Turnaround umzusetzen. Das geht nicht von heute auf morgen. Die Defizite sind deutlich erkennbar, wenn man sich die Spieler ansieht. Im Moment, gibt es viel zu tun. Wir wissen, dass wir Antworten finden müssen.“ Es wäre gut für Eintracht, wenn sie die nicht gerade am Sonntag finden würden

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