Ex-Trainer meldet sich zu Wort

Eintracht Frankfurt: Daum glaubt nicht an Klassenerhalt

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Christoph Daum während einer Fernsehsendung.

Frankfurt - Der frühere Frankfurter Trainer Christoph Daum hat zwar eine hohe Meinung von Niko Kovac, traut aber selbst seinem ehemaligen Schützling eine sportliche Rettung der Eintracht kaum zu. „Die Situation heute ist vergleichbar mit der Lage, die ich 2011 bei der Eintracht vorgefunden habe“, sagt er jetzt in einem Interview.  

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„Im Grunde kann man keinem Trainer ruhigen Gewissens raten, in so einer Lage einzusteigen, weil die Zeit viel zu kurz ist, um wirklich Einfluss zu nehmen“, sagte Daum dem „Kicker“. „Die Mannschaft hat auch diesmal mit gewissen Führungsproblemen zu kämpfen, die Typen, die in so einer Situation Führung übernehmen müssten, fehlen angeschlagen oder verletzt.“

Daum übernahm die Frankfurter in der Saison 2010/11 sieben Spieltage vor Schluss, konnte den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga aber nicht verhindern. Ähnlich ist die Situation jetzt: Kovac, der unter Daum von 1996 bis 1999 bei Bayer Leverkusen spielte, wurde im März neuer Trainer der Eintracht und ist mit dem Verein aktuell nur Vorletzter.

Ich weiß, dass Niko Kovac alles in seiner Macht stehende tun wird, die Klasse zu erhalten“, sagte Daum. Sowohl er als auch sein Bruder Robert „waren sehr wissbegierige Spieler. Bei Niko kann ich mich an einige Diskussionen erinnern, wo man erkannte, dass er Fußball denkt und nicht nur spielt. Der Weg in den Trainerjob war vorgezeichnet.“ dpa

Fotos: Kinderpressekonferenz mit Eintracht Frankfurts Co-Trainer Robert Kovac  

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