WM-Grün ist eine Katastrophe

National-Torhüterin Nadine Angerer über ihre Karriere

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Fußball-Nationaltorhüterin Nadine Angerer sprach über die WM und ihre Zukunft.

Frankfurt - Vor den beiden WM-Qualifikationsspielen der Frauen-Nationalmannschaft in Russland und gegen Irland war Torhüterin Nadine Angerer auf Heimaturlaub in Frankfurt. Der EXTRA TIPP traf die 35-Jährige zum Interview. Von Manfred Schäfer 

Wie empfanden Sie Ihre Fußball-Zeit in den USA?

Es war eine tolle Zeit. Portland ist wirklich eine super Stadt. Wir hatten immer zwischen 15.000 und 20.000 Zuschauer, ganz egal gegen wen wir gespielt haben.

Wo werden Sie in der nächsten Saison spielen?

Ich mache es ganz genauso, wie in meiner letzten Saison. Ich spiele erst wieder bei Brisbane Roar in Australien und danach bei den Porland Thorns in den USA. Ich spiele auch weiter in der deutschen Nationalmannschaft. Aber ich habe mit der Bundestrainerin Silvia Neid gesprochen, und ich muss wohl nicht extra zu jedem Länderspiel anreisen.

Werden Sie Ihre Karriere nach der WM nächstes Jahr in Kanada beenden?

Das weiß ich noch nicht. Momentan fühle ich mich fit und kann mir vorstellen, noch weiter zu machen.

Sie spielen in den USA auf Kunstrasen. Gleichzeitig kritisierten Sie aber den Kunstrasen bei der WM in Kanada. Wie passt das zusammen?

Es gibt solche und solche Kunstrasen. Die, auf denen wir in den USA spielen, sind alle super. Aber die, die bei der WM angeboten werden, die sind eine Katastrophe. Dabei bleibe ich.

Ihr Ex-Verein, der 1. FFC Frankfurt hat sich mit der Spanierin Veronica Boquete und der Waliserin Jessica Fishlock verstärkt. Kennen Sie die beiden?

Oh ja! Ich habe sowohl in Australien, als auch in den USA gegen Fishlock gespielt. Ich kannte sie vorher nicht und war beeindruckt. Mit Vero habe ich in Portland zusammen gespielt. Wir waren auch Zimmerkolleginnen. Sie ist ein großartiger Mensch und eine tolle Fußballerin. Ich denke, sie wird den Unterschied ausmachen in der Bundesliga.

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