Wann greift sein System?

Baskets-Trainer Thomas Dröll gerät in die Kritik 

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Erreicht Baskets-Trainer Thomas Dröll noch seine Mannschaft?

Langen/Hofheim – Obwohl das Jahr 2015 und die Rückrunde der Damenbasketball-Bundesliga  noch jung sind, werden Stimmen laut, dass das Konzept von Baskets-Trainer Thomas Dröll nicht greift. Von Fabienne Seibel

Zwar bekommen die deutschen Spielerinnen mehr Verantwortung und mehr Spielzeit als in den Saisons zuvor, doch das geht auf Kosten des Erfolgs. In der Winterpause nahmen sich die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim viel vor, wollten die Niederlagen und Enttäuschungen aus dem vergangenen Jahr hinter sich lassen. Trotzdem verloren sie am vergangenen Wochenende deutlich mit 69:100 gegen Saarlouis  – bereits das zweite Spiel der Saison, in der eine Mannschaft bei einer Begegnung mit den Baskets die 100er Marke knackte. Baskets-Centerin Svenja Greunke: „Es spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle und es bringt nichts, die Schuld dem Konzept, dem Trainer oder einzelnen Spielerinnen zuzuschreiben.“

Greunke: "An die eigenen Stärken glauben"

Während die Mannschaft um Trainer Dröll in den vergangenen zwei Saisons um die Meisterschaft mitspielte, hängt sie nun im Tabellenkeller und muss sich mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen. Doch Greunke zufolge ist es wichtig, nicht zu weit voraus zu denken: „Ein wichtiger Schritt waren die Verpflichtungen unser beiden neuen amerikanischen Spielerinnen. Jetzt müssen wir weiter daran arbeiten, auf dem Feld als Team aufzutreten und an unsere eigenen Stärken zu glauben. Es ist wichtig, nur von Spiel zu Spiel zu denken.“

Baskets drängen auf eine Revanche gegen Ulm

Der Einsatz der 25-Jährigen beim Spiel gegen Nördlingen  am Sonntag in der Kreissporthalle  Hofheim (15.30 Uhr) ist jedoch noch unklar, denn die Centerin plagen seit der Begegnung mit Saarlouis Schmerzen im Fuß. Trotzdem wollen die Langener und Hofheimer Basketballerinnen eine Revanche für die 66:82- Niederlage im Hinspiel. Doch die bayerische Mannschaft um Trainer Patrick Bär  spielt derzeit ganz oben in der Tabelle mit. Besonders stark zeigen sich die Kanadierin Nayo Raincock-Ekunwe mit durchschnittlich 19,5 Punkten pro Spiel und Melissa Jeltema, die auch für reichlich Korberfolge sorgt.

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