Entspannt gegen das Überteam

Baskets: Nicht zum letzten Mal Wasserburg?

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Kein Durchkommen: St ephanie Wagner  (links) und Francis Pieczyski  blocken Wasserburgs Emma Cannon vor dem Korb.

Hofheim/Langen  – Zum letzten Mal müssen die Bundesliga-Basketballerinnen der Rhein-Main Baskets  aus Hofheim und Langen in der Hauptrunde in einem Heimspiel ran.

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Zum letzten Heimspiel der Hauptrunde kommt der TSV Wasserburg  am Sonntag (15.30 Uhr) in die Langener Georg-Sehring-Halle. Und da werden Erinnerungen wach: Vor zwei Jahren gab es regelrechte Play-Off-Schlachten gegen Wasserburg.
Die Halle platzte aus allen Nähten und mit einem 91:90-Erfolg sicherten sich die Inn-Städter den Titel.

Der deutsche Meister von 2013 und 2014 ist in dieser Saison noch stärker als damals, hat vor allem für die Europa-Cup-Spiele mächtig aufgerüstet und steht bisher ohne Niederlage unangefochten auf Platz eins der DBBL.

Leistungsträgerinnen bei den Baskets fehlen

Und dennoch könnte das Spiel am Sonntag ein guter Test für die angeschlagene Truppe der Rhein-Main Baskets sein. „Zum Saisonende wünschen wir uns noch einmal ein schönes Spiel, mit dem wir unsere treuen Fans für manche Enttäuschung in dieser Saison auch ein bisschen versöhnen möchten,“ ist die Botschaft von Team-Kapitänin Nelli Dietrich.

Wie vor zwei Jahren fehlen wichtige Leistungsträgerinnen. Anders als vor zwei Jahren steht die Langener Nationalspielerin Stephanie Wagner  jetzt (im zweiten Jahr) im Wasserburger Team, und sie fühlt sich wohl in ihrer Rolle dort. Sie hat gut Fuß gefasst, spielte in dieser Saison durchschnittlich 22 Minuten und erzielte dabei 7,4 Punkte pro Spiel. Neben ihr stehen mit etwa gleichen Spielanteilen die Nationalspielerinnen Anne Breitreiner  und Svenja Brunckhorst  im Team. Und ganze sieben Spielerinnen mit ausländischen Pässen ergänzen das Team. Und trotzdem reichte es nicht für die zweite Runde im Euro-Cup.

So können die Rhein-Main Baskets testen, wie es sich ganz entspannt gegen das „Überteam“ vom Inn spielen lässt. Sie haben ihren Abstiegskampf der vergangenen Wochen mit dem sensationellen 73:70-Sieg in Marburg am vergangenen Sonntag hinter sich gelassen, dürfen sogar noch auf Platz acht hoffen. Und dann würde sie die erste Play-Off-Runde nach Wasserburg führen. red

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