Damen-Basketball-Bundesliga

Rhein-Main-Baskets wollen mit Sieg in die Winterpause

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Nelli Dietrich (links) verteilt als Aufbauspielerin den Ball. Durch ihre Schnelligkeit ist sie schwer zu verteidigen.

Langen/Hofheim – Nach ihrem Ausscheiden im Pokal-Achtelfinale am vergangenen Sonntag bleibt für die Rhein-Main-Baskets keine Zeit, die Köpfe hängen zu lassen. Schon am morgigen Sonntag empfangen die Langener und Hofheimer Basketballerinnen um 16 Uhr in der Georg-Sehring-Halle den Tabellen-Dritten der ChemCats Chemnitz. Von Fabienne Seibel

Mit diesem Spiel kommt auf die Baskets ein starker Gegner zu. Baskets-Kapitänin Nelli Dietrich: „Chemnitz ist ein sehr ausgeglichenes Team. Die ersten sechs bis sieben Spielerinnen erzielen häufig Punkte im zweistelligen Bereich. Mit Tina Menz haben sie eine sehr erfahrene Nationalspielerin in ihren Reihen, die nicht nur das Spiel auf der Aufbauposition lenkt, sondern auch immer sehr gefährlich im Angriff ist.“

Auch die zwei starken Amerikanerinnen Amanda Davidson und Candice Williams werden es den Rhein-Main-Baskets nicht leicht machen: Center-Spielerin Williams setzt ihren Körper sehr gut unter den Körben ein, Davidson ist eine begnadete Schützin. Trotzdem meint Dietrich: „Wir sind zwar ein kleiner Kader, aber sehr gut aufeinander eingespielt. Das ist unser Vorteil. Mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen wäre sehr wichtig.“

Wiedersehen mit alten Freundinnen

Für Nelli Dietrich gibt es zudem ein Wiedersehen mit zwei alten Freundinnen, denn sie spielte jahrelang mit den Chemnitzerinnen Nadja Prötzig  und Ireti Amojo  zusammen in der Jugendnationalmannschaft.

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Nach dem Spiel gegen die ChemCats geht es für die Baskets und auch die anderen Bundesliga-Teams in die Winterpause. Dietrich hofft, dass ihre Mannschaft die Auszeit nutzen kann, um Kraft für die Spiele im neuen Jahr zu tanken: „Die freie Zeit wird uns allen gut tun. Nur sollte man nicht vergessen, dass man sich im Leistungssport befindet, also können wir uns eine zu große Pause gar nicht erlauben. Jeder muss sich auf seine Weise fit halten.“

Insgesamt ist die Kapitänin mit der bisherigen Saison-Leistung ihrer Mannschaft zufrieden und blickt optimistisch ins neue Jahr: „Wir hatten einen grandiosen Saisonstart, der uns beflügelt hat. Nach den Niederlagen kam dann natürlich die Ernüchterung und die Erkenntnis, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Auch in der vergangenen Saison sah es zwischenzeitlich nicht so gut für uns aus und wir wurden trotzdem Vizemeister. Es bleibt also alles offen.“

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