Im Höhenflug zum Korb

Frankfurt Skyliners wollen Siegesserie fortsetzen

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Skyliners Kapitän Marius Nolte in Aktion. Gegen Oldenburg tritt der Frankfurter trotz Wadenzerrung an.

Frankfurt – Sie sind als Team stärker, ihr Timing ist besser, das Selbstvertrauen nach der jüngsten Siegesserie ist da und trotzdem erwarten die Skyliners am Sonntag, 7. April, ab 15 Uhr ein hart umkämpftes Spiel. Von Fabienne Seibel

Zum einen weil sie in der Fraport Arena den derzeit Zweitplatzierten der Basketball-Bundesliga, die Baskets Oldenburg, empfangen, zum anderen weil sie einige Verletzte haben.

Die Stimmung im Team der Frankfurter Korbjäger ist derzeit gut. Skyliners-Kapitän Marius Nolte erklärt: „Die Mannschaft hat leider erst jetzt richtig zueinander gefunden. In den vergangenen Spielen haben häufig Kleinigkeiten, wie das falsche Timing, dazu beigetragen, dass wir nicht richtig zeigen konnten was in uns steckt.“ Mit dem gewonnenen Spiel gegen Würzburg am vergangenen Wochenende feierte die Mannschaft, die vor ein paar Wochen auf einem Abstiegsplatz herumdümpelte, ihren sechsten Sieg binnen sieben Spielen. „Jetzt weiß jeder was er auf dem Feld zu tun hat und auch unser Offensiv-Spiel läuft besser“, fügt Nolte hinzu.

Mannschaft ist zusammengewachsen

Die Mannschaft um Trainer Muli Katzurin ist im Vergleich nicht wiederzuerkennen. Sie spielt eine aggressive Verteidigung und kämpft noch härter um jeden Ball. Der derzeitige Höhenflug der Skyliners erinnert an die vergangene Saison. Auch da fanden die Frankfurter erst spät zu sich selbst und kämpften sich nach vielen verlorenen Spielen wieder nach oben.

Laut Nolte war beispielsweise auch der Zugang von Shooting Guard Ryan Brooks wichtig für das Team, da bestehende Lücken in der Offensive gefüllt werden konnten. „Die letzten Wochen waren schon hart für uns. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Doch die vergangenen Siege haben uns wieder mehr Selbstvertrauen gegeben und wir stehen auf dem Feld nun enger zusammen“, sagt er.

Knappe Niederlage im Hinspiel

Das Hinspiel gegen Oldenburg verloren die Frankfurter nach einem wahren Basketballkrimi nur knapp mit zwei Punkten. Für das Rückspiel am Sonntag gibt sich Nolte zuversichtlich: „Wir erwarten ein taffes Spiel, aber wir sind gut auf Oldenburg eingestellt. Die Oldenburger spielen ein schnelles Spiel und bemühen sich nach Fehlwürfen sehr stark darum, wieder in Ballbesitz zu kommen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die einzelnen Spieler in Schach zu halten. Ähnlich wie im Hinspiel werden wir versuchen, dem Spiel unseren defensiven Rhythmus zu geben und über die Verteidigung zum Erfolg zu kommen.“

Die Ausgangssituation der Frankfurter ist jedoch nicht optimal, da einige Spieler krankheits- und verletzungsbedingt fehlen.

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Dawan Robinson leidet immer noch unter Atemproblemen, Danilo Barthel klagt über Rückenbeschwerden und auch Kapitän Marius Nolte ist wegen einer Wadenzerrung angeschlagen. Keine optimalen Voraussetzungen, um das Team der Oldenburger zu schlagen. „Die Oldenburger verfügen über viele erfahrene Spieler und haben eine gute Teamchemie entwickelt. Wir dagegen haben leider ein paar kranke und verletzte Spieler. Das Spiel wird eine große Herausforderung für uns, doch wir haben derzeit einen guten Lauf und uns intensiv vorbereitet“, sagt Cheftrainer Muli Katzurin.

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