FFC Frankfurt

Arnautis fordert mehr Aggressivität

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Sophia Kleinherne (rechts), hier gegen Essens Lea Schüller, zeigte vergangenen Sonntag bei ihrem Bundesliga-Debüt eine vielversprechende Leistung.

Agressiver, konzentrierter, schneller: So will sich der FFC Frankfurt auswärts zum Rückrundenstart gegen den 1. FC Köln präsentieren. Die Bilanz zwischen beiden Teams spricht schon mal eine deutliche Sprache.

Frankfurt – Mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger 1. FC Köln startet der 1. FFC Frankfurt am morgigen Sonntag um elf Uhr in die Rückrunde der Allianz Frauen-Bundesliga. Für die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis ist die Partie in der Domstadt das zweite Pflichtspiel des Jahres nach dem mit 0:1 verlorenen Nachholspiel gegen die SGS Essen.

Die Kölnerinnen liegen zur Saison-Halbzeit als Zehnter oberhalb der Abstiegsränge. Trotz des schlechtesten Torverhältnisses der Liga (4:43) reichten dem Team von Trainer Willi Breuer Siege gegen den FF USV Jena und den MSV Duisburg, um diese Konkurrenten hinter sich zu lassen. Der Kader des 1. FC Köln, zu dem auch die ehemaligen FFC-Spielerinnen Silvana Chojnowski, Anne-Kathrine Kremer, Peggy Nietgen und seit Kurzem Isabelle Linden zählen, wurde in der Winterpause ergänzt: Neben Isabelle Linden stießen Lidija Kulis (von Potsdam ausgeliehen) sowie die Neuseeländerin Meikayla Moore zum Team.

Der 1. FFC Frankfurt, der die Hinrunde als Fünfter abgeschlossen hat, geht mit weiteren Talenten aus dem Zweitliga-Team in die zweite Saisonhälfte: Sophia Kleinherne, Lea Schneider und Shekiera Martinez wurden in den Bundesliga-Kader integriert. U20-Nationalspielerin Sophia Kleinherne präsentierte im Nachholspiel gegen die SGS Essen ihr Bundesliga-Debüt.

Die noch junge Bundesliga-Bilanz spricht für Frankfurt: Der siebenmalige Deutsche Meister konnte alle drei Partien ohne Gegentor für sich entscheiden. Zum Saisonauftakt gab es ein 2:0, das bislang einzige Auswärtsspiel endete ebenfalls mit diesem Resultat. FFC-Trainer Niko Arnautis: „Wir haben die Niederlage aus dem Nachholspiel nicht einfach abgehakt, sondern in einer Videoanalyse aufgearbeitet. Im Spiel gegen den Ball waren wir nicht aggressiv genug, zudem haben wir in vielen Situationen unkonzentriert agiert und zu viele leichte Fehler gemacht. Auch in der Vorwärtsbewegung müssen wir uns verbessern, also präziser und schneller spielen. Ich gehe davon aus, dass Willi Breuer die Vorbereitung genutzt hat, um angesichts der zahlreichen Gegentore in der Hinrunde an der defensiven Stabilität zu arbeiten.“ (red)

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