Streit um Sicherheit beim Sport

Stadt entfernt alle Fußballtore

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Wie sollen die Kinder und jungedliche über Wochen ohne Fußballtore spielen können?

Frankfurt - In Hamburg wurde ein Junge von einem umkippenden Fußballtor erschlagen. Ohne Ankündigung zog nun das Sportamt Frankfurt alle beweglichen Tore städtischer Sportanlagen ein. Frankfurter Entscheidungsträger des Sports beraten über eine schnelle Lösung.

Seit Mitte Februar müssen in der Mainmetropole die Jugendmannschaften ohne Tore Fußball spielen. Das Sportamt der Stadt hatte 351 tragbare Tore einkassiert, nachdem in Hamburg ein Junge von einem solchen Tor erschlagen worden war. Sportdezernat Markus Frank (CDU) ist über die „Nacht-und-Nebel-Aktion“ verärgert. Er entschuldigte sich bei den Nachwuchskickern, die derzeit mit Behelfstoren auskommen müssen. Denn solang böeiben die Fußballfelder und Sportplätze torlos. Wann die Vereine ihre richtigen Tore zurückbekommen, ist ungewiss. Bei einem „Zugversuch“ soll am Donnerstag mit Sandsäcken untersucht werden, wie die Tore kippsicher gemacht werden können.

Stadtrat Markus Frank und der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt Roland Frischkorn informieren Vereinsvorsitzende und Jugendleiter über den Stand beim Thema Fußballtor. Im Volksbankstadion am Bornheimer Hang laden Sie am späten Freitag Nachmittag Betroffene zu einer Informationsveranstaltung ein. Das Interesse liegt vor allem auf die Frage wie und wann eine Lösung gefunden wird. Zusätzliche Gewichte sollen an den Toren angebracht werden, um sie stabiler zu machen, bevor sie wieder auf den Sportanlagen aufgestellt werden können. Die Beschaffung der Gewichte gestaltet sich sehr zeitintensiv, so dass über provisorische Maßnahmen nachgedacht werden musste.

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