Eintracht Frankfurt empfängt Nürnberg

Alexander Meier geht wieder auf Torejagd

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Eintrachts erfolgreichster Torschütze greift wieder an: Alex Meier musste wegen eines Muskelfaserrisses mehrere Wochen pausieren.

Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht hat ihren Personalengpass überwunden. Dass Gegner Nürnberg mit einem neuen Trainer anreist, beunruhigt niemanden. Von Peppi Schmidt

In drei Heimspielen hat die Frankfurter Eintracht erst einen Punkt geholt. Dies würde andernorts und unter anderen Voraussetzungen zu einem großen Aufschrei führen. Nicht aber in Frankfurt und bei der Eintracht. Denn die Leistungen der Mannschaft stimmen seit Wochen und die andere Seite der Medaille ist eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage – wettbewerbsübergreifend. Zudem sind die beiden Heimniederlagen zu Beginn gegen Bayern München (0:1) und Borussia Dortmund (1:2) nicht überraschend gekommen und das Unentschieden gegen den Hamburger SV war eher unglücklich.

Mehr als 48.000 Zuschauer erwartet

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„Jetzt müssen wir aber unbedingt einen Dreier machen“, sagt nun Torwart Kevin Trapp vor dem Heimspiel am Samstag gegen den 1.FC Nürnberg. Die in Abstiegsgefahr geratenen Franken sollen auf jeden Fall geschlagen werden. Mehr als 48.000 Zuschauer haben sich schon im Vorverkauf für den alten Süd-Schlager Karten besorgt, es darf also mit einem vollen Haus gerechnet werden. Dass der Club mit einem neuen Trainer kommen wird, beunruhigt bei der Eintracht keinen. „Das sind Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, deshalb mache ich mir keine Gedanken“, sagt Trainer Armin Veh, „auch wenn es uns die Sache sicher nicht einfacher macht.“ Schon in Stuttgart und gegen Hamburg war die Eintracht auf Teams mit neuen Trainern gestoßen. „Ich hoffe, dass das nicht in Mode kommt“, sagt Veh. 
Die Nürnberger hatten ihr Trainerduo Michael Wiesinger/ Armin Reutershahn nach der 0:5-Heimniederlage gegen den HSV entlassen. Bei der Neubesetzung der Position freilich ist nicht alles reibungslos verlaufen. Der Schweizer Christian Gross sollte Nachfolger werden, hat aber abgesagt. Und sein Landsmann Marcel Koller konnte sich kurzfristig noch nicht entscheiden, denn er steht noch bis zum Jahresende bei der österreichischen Nationalmannschaft unter Vertrag. Aller Voraussicht nach wird U 23-Trainer Roger Prinzen die Nürnberger beim Spiel in Frankfurt betreuen.

Flum, Schwegler und Rosenthal fehlen

Die Eintracht hat kaum personelle Probleme vor dem Spiel. Jene Spieler, die zuletzt leichte Blessuren hatten, konnten diese in der Pause auskurieren. Und mit Alexander Meier kehrt ein länger verletzter Spieler zurück. Torjäger Meier wird wohl für Takashi Inui direkt in die Anfangself kommen und in zentraler offensiver Position spielen. Tranquillo Barnetta muss dann auf die linke Außenbahn ausweichen. Fehlen werden der gesperrte Johannes Flum und die langfristig verletzten Profis Pirmin Schwegler und Jan Rosenthal. Wieder im Training steht dagegen Youngster Sonny Kittel, der allerdings noch ein paar Wochen braucht, um auch bei den Spielen mitmischen zu können.

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