Alex Meier fehlt im Angriff

SGE-Hoffnung: Endlich ein Tor erzielen

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Haris Seferovic hält sich in dieser Szene die Anderen vom Leib. Ob das auch abseits des Platzes gelingt? Gladbach baggert an dem Stürmer, der aber wohl keine Ausstiegsklausel hat

Frankfurt - Nachdem sich die Eintracht ins Niemandsland der Tabelle bugsiert hat, steht das Treiben neben dem Platz immer stärker im Fokus. Dabei kehrt Russ zurück ins Team und Alex Meier könnte noch einen Titel holen. Von Axel Grysczyk

Nach den Gelbsperren von Bamba Anderson und Bastian Oczipka am vergangenen Wochenende trifft es diesmal Alexander Madlung. Doch dafür steht völlig überraschend ein anderer Innenverteidiger vor seinem Comeback. Nur acht Wochen nach seiner Meniskus-OP hat Marco Russ unter der Woche bei einem Testspiel gegen FCA Darmstadt (SGE siegte mit 4:1) sein Comeback gegeben. Doch Russ bremst die Erwartungen. „Ums Knie mache ich mir keine Sorgen, aber natürlich brauche ich Wettkampfpraxis.“ Daher wird er wohl eher auf der Bank Platz nehmen. Ungewiss ist der Einsatz von Stefan Aigner, der nach muskulären Beschwerden einige Tage komplett aussetzte und diese Woche bisher nur leichte Lauf- und Schussübungen absolvierte.

Endlich mal wieder ein Tor schießen

Für die Eintracht wird es im Weser-Stadion darum gehen, endlich wieder ein Tor zu erzielen. Denn seitdem Top-Stürmer Alex Meier verletzungsbedingt nicht mehr spielt, hat die Truppe von Trainer Thomas Schaaf kein Tor mehr erzielt. Diese Misere dauert immerhin schon drei Spiele an. Nach dem Pokal-Drama der Bayern unter der Woche gegen Dortmund hat die Eintracht wenigstens wieder die Chance auf einen Titel. Nachdem sich die Bayern-Spieler Robert Lewandowski und Arjen Robben verletzt haben, könnte Alex Meier wenigstens die Torschützen-Krone an den Main holen. Im Spiel gegen Bremen geht es für den Gegner um viel. Ein Heimsieg ist für die Grün-Weißen Pflicht. Nur so können sie sich weiter berechtigte Hoffnungen machen, in der nächsten Saison international zu spielen. Schließlich reisen die Bremer am letzten Spieltag noch nach Dortmund und könnten dort mit einem Sieg, bei einem gleichzeitigen Sieg der Wolfsburger im Pokalfinale, noch auf Platz sieben rutschen. Dieser Platz würde dann für die Europa-Quali reichen.

Personal-Gerüchte werden lauter

Nachdem die Eintracht vor einer Woche die Europa League-Qualifikation mit der Niederlage in Dortmund begraben konnte, ist der sportliche Reiz für die letzten Spiele in dieser Saison geringer. Interessanter wird’s daher abseits des Platzes. Und da hagelt’s Gerüchte um neue Personalien rund um die Eintracht. Seit Wochen baggert die Eintracht an Leverkusen-Profi Stefan Reinartz. Problem: Auch Köln und Hamburg wollen den 26-Jährigen verpflichten. Außerdem könnte Haris Seferovic abhanden kommen. Die Gladbacher haben ihre Fühler nach dem Schweizer ausgestreckt. Hintergrund: Sollte ihr gesetzter Stürmer Max Kruse die Fohlen-Elf verlassen, wollen die Borussen einen Plan B in der Hinterhand haben. Und der lautet: Seferovic. Außerdem läuft der Vertrag mit Mittelfeld-Zauberer Takashi Inui am Saisonende aus. Es gibt eine Option für eine Vertragsverlängerung.

Wer wird Nachfolger von Heribert Bruchhagen?

Die Eintracht bastelt fieberhaft an einer Vertragsverlängerung mit dem Japaner. Die eigentliche Personal-Topmeldung in dieser Woche betraf aber nicht die Spieler. Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder sei eine Option für die Nachfolge von Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, schrieb die FAZ. Metzelder dementierte aber umgehend, es gäbe keinen Kontakt zum Verein. Seit längerem wird gemunkelt, dass auch Ex-Eintracht-Trainer Armin Veh in die Eintracht-Führung rücken könnte.

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