Angebliche Affenrufe im Spiel gegen Rosengård

Rassismus-Vorwurf: Verfahren gegen FFC Frankfurt eingestellt

Frankfurt - Nach den Rassismus-Vorwürfen gegen den 1. FFC Frankfurt liegt die Entscheidung der UEFA vor: Das Disziplinarverfahren gegen die Frankfurter wird eingestellt.

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Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA hat mit Entscheidung vom 7. April 2016 das Verfahren gegen den 1. FFC Frankfurt im Zusammenhang mit dem Champions-League- Spiel gegen den FC Rosengård vom 30. März 2016 eingestellt. Diese, unter dem Vorsitz von Herrn Thomas Partl aus Österreich getroffene Entscheidung, die keine weitere Begründung enthält, wurde dem viermaligen europäischen Titelträger heute Vormittag mitgeteilt. 

Nach dem 5:4-Erfolg im Elfmeterschießen der Frankfurter Fußballerinnen gegen den FC Rosengård beschwerte sich die italienische Schiedsrichterin im Spielbericht. „Wir haben von der UEFA ein Schreiben bekommen, dass die Schiedsrichterin angemerkt hat, dass es Affenlaute-Rufe oder so etwas gegeben haben soll“,  sagte Siegfried Dietrich, Manager des Champions-League-Titelverteidigers. Er wehrte sich aber vehement dagegen: „Wir haben nur wahrgenommen, dass es ganz normale Buhrufe gegeben hat.“

Der 1. FFC Frankfurt hatte in diesem in der letzten Woche eingeleiteten Verfahren ausführlich gegenüber der Kammer der UEFA vorgetragen und die Vorwürfe entkräftet. Dietrich: „Der 1. FFC Frankfurt begrüßt es, dass die Disziplinarkammer der UEFA die Beurteilung der Vorkommnisse im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel vom 30. März 2016 endgültig zugunsten unseres Vereins abgeschlossen hat, nachdem die UEFA ein Verfahren gegen unseren Verein wegen angeblich rassistischer Verfehlungen einer Zuschauergruppe eingeleitet hatte. Wir danken den Gremien der UEFA für die gute Zusammenarbeit und Kooperation bei der Aufklärung der genauen Umstände der Angelegenheit und die schnelle Entscheidung, das Verfahren einzustellen und die Akte zu schließen. Gleichzeitig sind wir froh darüber, dass wir uns nun wieder den nächsten Herausforderungen in der Allianz Frauen-Bundesliga sowie den Halbfinal-Partien in der Champions League widmen können!“ red/dpa/skk

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Rubriklistenbild: © dpa

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