Rolf Sörensen nahm EPO und Kortison

Rad: Olympiazweiter gesteht Doping

Kopenhagen - Der frühere dänische Radprofi Rolf Sörensen (47) hat sein Schweigen gebrochen und die Einnahme von Dopingmitteln während seiner aktiven Karriere gestanden.

Der Olympiazweite im Straßenrennen von Atlanta 1996 gab im dänischen Fernsehen die Einnahme von Epo und Kortison zu. „Ich möchte klarstellen, dass auch ich Teil der Epo-Ära der 90er Jahre war. Ich habe getan, was ich für nötig hielt, um mit meinen Kollegen auf einem Level zu sein“, sagte Sörensen dem Sender TV2. Sein Geständnis sei längst überfällig und komme zu spät.

Sörensen gewann neben seinem Olympia-Erfolg unter anderem zwei Etappen bei der Tour de France.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare