Zu viele blanke Hintern an der Strecke

Radprofi Degenkolb vermisst nackte Brüste

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John Degenkolb

Paris - Am Donnerstag geht's auf der Tour de France nach Alpe d'Huez auf die Königsetappe! Im Vorfeld sorgt der deutsche Radprofi John Degenkolb für einen Schmunzler.

Alpe d'Huez! Wenn am Donnerstag die Königsetappe der 100. Tour de France gleich zweimal hinauf ins Radsport-Mekka führt, werden große Momente auf den 21 weltberühmten Serpentinen wieder in Erinnerung gerufen. Wie etwa 1952, als Fausto Coppi die erste Bergankunft gewann und den Grundstein zum Gesamtsieg legte. Oder 1977, als Didi Thurau mit zwölf Minuten Rückstand seine Träume begraben musste. Ein Jahr später ging in Alpe d'Huez die Herrschaft von Eddy Merckx zu Ende, 1986 fuhren die Teamkollegen und großen Rivalen Bernard Hinault und Greg LeMond Hand in Hand über den Zielstrich. Denkwürdig war auch, wie Jan Ullrich 2001 von Lance Armstrong gedemütigt wurde, als der Texaner zuvor einen schwachen Tag vorgetäuscht hatte. Und natürlich der 2004 verstorbene Marco Pantani, der 1997 in nur 37:35 Minuten den 13,8 Kilometer langen Anstieg hinaufstürmte - so schnell wie kein anderer. Wie er die 470 Watt in die Pedale brachte? Darüber könnte demnächst der Bericht der Anti-Doping-Kommission Aufschluss geben.

Locker zeigt sich im Vorfeld der Königsetappe der deutsche Radprofi John Degenkolb. Er sorgt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung für einen Schmunzler. "Ja, wenn nur halb so viele Frauen an der Strecke ihre Brüste zeigen würden, wie wir unterwegs Männerärsche zu sehen bekommen, wär's auch ein schönes Leben hier. Das ist unglaublich, wie viele Hintern wir sehen, wie viele das Verlangen haben, die Hose runterzuziehen und uns den zu zeigen, wenn wir vorbeifahren", sagt er zu den Vorkommnissen am Streckenrand bei der Tour de France.

dpa

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