Pleitenserie geht weiter

Playoffs rücken für Nowitzki in weite Ferne

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Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks haben momentan nicht viel zu lachen.

Los Angeles - Die Dallas Mavericks um Star Dirk Nowitzki geraten in der NBA immer mehr unter Druck. Auch gegen die Los Angeles Clippers konnte sich das Team nicht beweisen. Die Playoff-Teilnahem ist in Gefahr.

Die Dallas Mavericks mit Basketball-Star Dirk Nowitzki geraten in der nordamerikanischen Profiliga NBA immer mehr unter Druck. Bei den Los Angeles Clippers unterlag der Meister von 2011 mit 93:99 und kassierte damit im 36. Spiel seine 23. Saisonniederlage.

So schlecht standen die Mavericks zum letzten Mal am 30. März 2000 da, zwei Monate, nachdem Mark Cuban das Team gekauft hatte. In dem Jahr verpasste Dallas auch zum bis dato letzten Mal die Play-offs. „Wir müssen weiter hart arbeiten. Wir müssen einige Dinge besser machen, mehr Rebounds holen und mehr Würfe versenken“, sagte Trainer Rick Carlisle.

In Los Angeles gaben die Clippers in der ersten Hälfte die Führung nicht aus der Hand, im dritten Viertel hatten die Mavericks aber einen Lauf und lagen zwischenzeitlich zehn Punkte vorn. Die Führung reichte aber nicht, um nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg einzufahren. „Es ist entmutigend, solche Spiele zu verlieren“, sagte Mavs-Forward Elton Brand, der zwischen 2001 und 2008 für die Clippers spielte.

Kurz vor Schluss brachte Nowitzki sein Team noch einmal auf 93: 95 heran, doch die Gastgeber ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Bester Scorer aufseiten der Clippers, die die Western Conference mit 28 Siegen bei nur acht Niederlagen anführen, war Chris Paul mit 19 Zählern und 16 Assists.

Der 27-Jährige stellte mit zwei verwandelten Freiwürfen auch den Endstand her und riss die Fans mit seiner erneut starken Leistung zu „MVP“-Rufen hin. Bei den Mavericks waren Darren Collison mit 22 und O.J. Mayo mit 17 Punkten am erfolgreichsten, Nowitzki steuerte 15 Punkte bei. Allerdings verursachte der 34-Jährige auch vier Ballverluste.

Nowitzki durfte sich wenigstens mit einem Lob von Erik Spoelstra, dem Trainer von Titelverteidiger Miami Heat, über die Niederlage hinwegtrösten. „Dirk hat eine ähnliche Einstellung wie unsere Jungs. Er hat sich trotz seiner Qualität und seiner Erfolge nie einfach zurückgelehnt oder aufgehört, an sich und seinem Spiel zu arbeiten. Er ist jedes Jahr besser geworden“, sagte Spoelstra.

Im Gegensatz zu Dallas darf Miami wohl sicher für die Play-offs planen. Das Starensemble um Olympiasieger LeBron James führt die Eastern Conference vor den New York Knicks an.

sid

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