Petkovic schlägt Wimbledonsiegerin - und hat Mitleid

+
Andrea Petkovic startete wie die Feuerwehr und spielte sich ins Halbfinale

Cincinnati - Nach ihrem zweiten Triumph binnen einer Woche hatte Andrea Petkovic schon Mitleid mit ihrer Kontrahentin Petra Kvitova. Andrea Petkovic startete wie die Feuerwehr und spielte sich ins Halbfinale.

„Petra ist eine gute Freundin von mir. Sie hat Asthma oder so etwas, und dadurch Probleme, wenn es heiß und schwül ist“, sagte die an Nummer neun gesetzte Darmstädterin nach ihrem 6:3, 6:3 gegen die Wimbledonsiegerin aus Tschechien im Achtelfinale des WTA-Masters in Cincinnati/Ohio. Rund 24 Stunden später setzte Petkovic ihren Siegeszug fort und stürmte durch ein 7:5, 6:1-Sieg gegen die Russin Nadja Petrowa ins Halbfinale.

Bei den Männern war dagegen Schluss für Philipp Kohlschreiber. Der Davis-Cup-Spieler aus Augsburg musste sich Gael Monfils (Frankreich/Nr. 6) 2:6, 2:6 geschlagen geben.

Andrea Petkovic startete wie die Feuerwehr und ging im ersten Satz mit 5:1 in Führung. Nach 1:43 Stunden verwandelte „Petko“ bei der mit 2,05 Millionen Dollar dotierten Konkurrenz ihren ersten Matchball und entzückte die Zuschauer am Court 9 mit ihrem obligatorischen Freudentanz. Wie vor einer Woche zeigte die deutsche Nummer eins der Tschechin die Grenzen auf: Beim Masters in Toronto lautete das Ergebnis 6:1, 6:2.

So sexy ist Damentennis

So sexy ist Damen-Tennis

Die Nummer elf der Welt leistete am Ende Aufbauarbeit für Kvitova: „Ich habe ihr danach gesagt, dass ich hoffe, dass sie bei den US Open wieder fit ist.“ Das vierte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 29. August in New York. Kvitova zog wiederum den Hut vor Petkovic: „Ich habe schlecht gespielt, viele Fehler gemacht, aber sie war auch einfach gut.“ Ihr hingegen sei im zweiten Satz schwindelig gewesen, hinzu seien Bauchkrämpfe gekommen.

Halbfinal-Gegnerin der 23-Jährigen ist nach dem Sieg über Petrowa am Samstag entweder die Serbin Jelena Jankovic (Nr. 13) oder die Chinesin Shuai Peng (Nr. 15). Im zweiten Halbfinale kommt es zum russischen Duell zwischen Maria Scharapowa (Nr. 4) und Wera Swonarewa (Nr. 2).

Serena Williams, die am Mittwoch wegen Schmerzen am Zeh aus dem Turnier ausgestiegen war, beruhigte indes per Internet derweil ihre Fans, die um den US-Open-Start der Lokalmatadorin bangten. „Leute! Alles wird gut! Ich werde bei den US Open sein! Es geht mir schon besser“, twitterte die 14-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA, die sich seit ihrem Comeback im Juni von Platz 175 auf Rang 31 der Weltrangliste verbessert hat. Fast ein Jahr hatte Williams zuvor wegen einer Lungenembolie und einer Fuß-Operation pausieren müssen.

SID

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare