Petkovic: „Gehe brav zu Müller-Wohlfahrt“

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Andrea Petkovic bereitet sich auf die French Open vor.

München - Tennisprofi Andrea Petkovic setzt mit Blick auf die anstehenden French Open in Paris auf die heilenden Hände von Doc-Müller-Wohlfahrt.

Tennisprofi Andrea Petkovic setzt mit Blick auf die anstehenden French Open in Paris (ab 26. Mai) auf die heilenden Hände von Nationalmannschafts-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. „Ich befinde mich zur Zeit in München und gehe jeden Tag brav zu meinem Doc Müller-Wohlfahrt, um für die French Open im Vollbesitz meiner Kräfte zu sein. Wenn mich jemand topfit kriegen sollte, dann definitiv er!“, schrieb die 25-jährige Petkovic auf ihrer Facebook-Seite.

Im Januar hatte sich die frühere Nummer neun der Weltrangliste einer Meniskus-Operation unterziehen müssen, nachdem sie im vergangenen Jahr bereits sieben Monate wegen diverser Verletzungen pausieren musste. Ihr gehe es „körperlich generell ganz gut“, aber ihr Knie brauche immer wieder spezielle Behandlungen, „da ich ja tatsächlich versuche, auf höchstem Niveau zu spielen und zu trainieren und meine Knie-OP erst vier Monate zurückliegt“, schrieb „Petko“.

Zuletzt war sie in der zweiten Qualifikationsrunde des derzeit in Madrid stattfindenden WTA-Sandplatzturniers an Bethanie Mattek-Sands (USA) gescheitert. Zuvor war die Darmstädterin in der ersten Runde von Stuttgart gegen Ana Ivanovic aus Serbien ausgeschieden. „Leider sind die letzten zwei Turniere nicht so gelaufen, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber ich hatte zwei toughe Matches gegen starke Gegnerinnen, aus denen ich auf jeden Fall ein/zwei Dinge mitnehmen konnte, die mir in meiner Vorbereitung für die French Open helfen werden“, teilte Petkovic mit.

Die French Open sind für die aktuelle Nummer 138 des Rankings das erste Major-Turnier seit den US Open 2012. Im vergangenen Jahr hatte Petkovic, 2011 die konstanteste Grand-Slam-Spielerin im Circuit, die Australian Open, die French Open und Wimbledon wegen ihrer Blessuren verpasst.

Langeweile kommt bei einer wie ihr aber trotzdem nicht auf. Derzeit liest die Einser-Abiturientin, die eine Klasse übersprungen hat, ein Buch über den amerikanischen Schachspieler Bobby Fischer. „Ich versuche, mich in das Spiel hineinzufuchsen. Es ist super herausfordernd“, meinte „Petko“, die das Buch während eines Live-Auftritts im SWR-Fernsehen vom Hoffenheimer Bundesligaprofi Andreas Beck geschenkt bekommen hatte.

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sid

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