Pechvogel Martin stürzt beim Training

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Tony Martin stürzte beim Training für die olympischen Spiele

London - Dem deutschen Radsport-Star Tony Martin bleibt das Pech auch in London treu. Beim Training für die olympischen Spiele stürzte Martin erneut, kam aber mit einer Fleischwunde davon.

Der Zeitfahr-Weltmeister, der sich bei der Tour de France einen Kahnbeinbruch zugezogen hatte, stürzte beim Training für das olympische Straßenrennen und zog sich eine Fleischwunde am Knie zu. „Ansonsten ist der Sturz aber glimpflich ausgegangen, Tony ist nicht auf die verletzte Hand gefallen“, sagte Manager Jörg Werner dem SID. Am Freitag konnte Martin mit bandagierten Knie trainieren.

Der 27 Jahre alte Cottbuser war am Donnerstag mit dem deutschen Straßenteam zur Streckenbesichtigung aufgebrochen, hatte den Olympiakurs aufgrund des Londoner Verkehrschaos aber erst nach drei Stunden erreicht. Das Team um Mitfavorit Andre Greipel musste wegen eines Verkehrsunfalls Nebenstraßen benutzen, dort geriet Martin bei einer Abfahrt in eine Pfütze mit verborgenen Schlaglöchern und kam zu Fall.

Bereits im April hatte sich Martin, der beim Zeitfahren am 1. August um die Medaillen mitfahren will, bei einem Trainingsunsfall schwere Gesichtsverketzungen zugezogen. Am 1. Juli stürzte er auf der 1. Etappe der Tour de France bei Lüttich und und stieg eine gute Woche später aus der Frankreich-Rundfahrt aus.

SID

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