Pechstein: Gute Leistung beim Bahnrad-Debüt

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Claudia Pechstein hat bei ihrem Ausflug zum Bahn-Radsport zumindest einen Achtungserfolg gefeiert.

Berlin - Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat bei ihrem Ausflug zum Bahn-Radsport zumindest einen Achtungserfolg gefeiert. Ihr Bahnwechsel soll keine Eintagsfliege sein.

Die 39-Jährige, die bis zum 8. Februar wegen auffälliger Blutwerte gesperrt war, belegte bei den deutschen Meisterschaften in Berlin in der Qualifikation der Einzelverfolgung über 3000 Meter den 10. Platz.

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Zwar blieb sie am Donnerstag in 3:56,04 unter ihrem Ziel von vier Minuten, verpasste aber unter 21 Teilnehmerinnen deutlich die Endläufe. “Es hat Spaß gemacht, ich bin sehr zufrieden, aber ich habe große Reserven“, sagte Pechstein zum Rad-Debüt nach nur neun Wochen Training. An diesem Freitag startet sie auch im 500-Meter-Zeitfahren.

Von der besten Zeit der Cottbuserin Stephanie Pohl (3:40,135) trennten Pechstein mehr als 16 Sekunden. Dennoch will sie den “Seitensprung“ zum Radsport nun ernsthaft weiter betreiben und das Ziel Olympia 2012 nicht aus den Augen verlieren. “Das war keine Eintagsfliege. Ich muss sehen, wie ich künftig Rad- und Eisschnelllauf-Training verbinden kann“, sagte sie.

Um in die Nähe eines der vier Olympia-Tickets für die Mannschaftsverfolgung (3 Starterinnen, 1 Reserve) zu kommen, muss Pechstein die Olympia-Norm des Radsportbundes BDR von 3:42 Minuten knacken.

dpa

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