Biathlon bei den Paralympics

B-Proben von Starych und Jurjewa positiv

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Links Jekaterina Jurjewa, die bereits 2008 wegen Dopings überführt worden war. Rechts Irina Starych, deren B-Probe nun auch positiv ausgefallen ist.

Sotschi - Nach der A-Probe ist nun auch die B-Probe der russischen Biathletin Irina Starych positiv ausgefallen. Ihre Teamkollegin Jekaterina Jurjewa wurde ebenfalls des Dopings überführt - zum zweiten Mal.

Der russischen Biathletin Irina Starych ist auch in ihrer B-Probe Epo-Doping nachgewiesen worden. Das gab der Biathlon-Weltverband IBU bekannt. Die 26-Jährige hatte sich wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi wegen einer positiven A-Probe aus dem russischen Team zurückgezogen und die Öffnung der B-Probe beantragt. Nun droht Starych eine Sperre von zwei Jahren.

Nach positiver A-Probe hatte Starych noch überrascht reagiert

Auch ihrer Teamkollegin Jekaterina Jurjewa wurde Epo-Missbrauch nachgewiesen. Die 30-Jährige war bereits 2008 überführt worden und muss nun eine lebenslange Sperre fürchten.

Nach Bekanntgabe der positiven A-Probe hatte Starych noch überrascht reagiert: „Ich habe von der IBU ein Schreiben erhalten, dass eine meiner Proben positiv war. Dies kommt für mich sehr überraschend“, hatte es Ende Januar in einer offiziellen Mitteilung der Gesamtweltcup-Sechsten geheißen: „Ich habe sofort beschlossen, die Öffnung der B-Probe zu beantragen. Ich denke, dass es sich um ein Missverständnis handeln muss.“

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Russland hat bereits mehrere Dopingskandale im Biathlon erlebt, den letzten großen in der Saison 2008/2009. Im Dezember 2008 wurden Albina Achatowa, Jurjewa und Dimitri Jaroschenko des Epo-Missbrauchs überführt. Im Vorfeld der WM 2009 in Pyeongchang war das Trio anschließend gesperrt worden. Seit 2006 wurden insgesamt vier Top-Athleten aus Russland überführt und gesperrt.

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SID

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