Brands und Phau siegen

US Open: Drei DTB-Damen und Mayer raus

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Petkovic musste sich bei ihrem Grand-Slam-Comeback nach viermonatiger Verletzungspause Romina Oprandi aus der Schweiz mit 2:6, 5:7 geschlagen geben

New York - Für die deutschen Tennis-Damen haben die US Open mit großen Enttäuschungen begonnen. Auch für Florian Mayer ist das Turnier beendet. Für Erfolge sorgten zwei andere.

Die Außenseiter Daniel Brands und Björn Phau haben an einem enttäuschenden Eröffnungstag die deutsche Bilanz bei den US Open aufgebessert. Qualifikant Brands zog am Montag (Ortszeit) bei dem mit 25,526 Millionen Dollar dotierten Grand-Slam-Turnier in New York als erster der 16 deutschen Tennisprofis in die zweite Runde ein. Der 25-Jährige aus Deggendorf setzte sich mit 7:6 (7:4), 6:4, 7:6 (7:5) gegen Adrian Ungur aus Rumänien durch.

Brands trifft bei der mit 25,526 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung in Flushing Meadows nun auf den an Nummer zwölf gesetzten Kroaten Marin Cilic. Phau gewann gegen den belgischen Qualifikanten Maxime Authom mit 6:2, 4:6, 6:4, 7:6 (7:5). Der 32-Jährige aus Weilerswist darf sich nun auf ein Duell mit dem Weltranglisten-Ersten Roger Federer aus der Schweiz freuen.

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Zuvor waren Andrea Petkovic, Julia Görges, Sabine Lisicki und Florian Mayer gescheitert. Petkovic musste sich bei ihrem Grand-Slam-Comeback nach viermonatiger Verletzungspause Romina Oprandi aus der Schweiz mit 2:6, 5:7 geschlagen geben. Die an Nummer 16 gesetzte Lisicki verlor gegen die Rumänin Sorana Cirstea mit 6:4, 2:6, 2:6. Die an Position 18 eingestufte Görges unterlag Kristyna Pliskova aus Tschechien deutlich 6:7 (4:7), 1:6.

Mayer musste gegen Jack Sock (USA) beim Stand von 3:6, 2:6, 2:3 wegen Kreislaufproblemen aufgeben. „Schwierig zu sagen, woher das kommt“, sagte der 28 Jahre alte Bayreuther und erklärte: „Die Beine waren schwer, ich habe den Ball teilweise gar nicht richtig gesehen.“

Ohne Probleme kamen die dreimalige US-Open-Siegerin Kim Clijsters aus Belgien (6:3, 6:1 gegen die Amerikanerin Victoria Duval), die Russin Maria Scharapowa (6:2, 6:2 gegen Melinda Czink aus Ungarn), Titelverteidigerin Samantha Stosur aus Australien (6:1, 6:1 gegen die Kroatin Petra Martic) und der britische Olympiasieger Andy Murray (6:2, 6:4, 6:1 gegen den Russen Alex Bogomolow) weiter.

Trost spenden musste dagegen Bundestrainerin Barbara Rittner nach dem deprimierenden Aus ihrer drei Fed-Cup-Spielerinnen. „Man durfte von allen Dreien nicht viel erwarten heute...Von Petko sowieso nicht nach der langen Zeit. Und auch Jule und Bine hatten nach Olympia Verletzungssorgen...Kopf hoch Mädels!!!“, twitterte Rittner.

dpa

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