Das schafften nicht mal Jordan & Co.

Rekordsieg für US-Basketballer

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Dreon Williams wird von den Nigerianern nicht aufgehalten.

London - Das US-Basketballteam hat bei den Olympischen Spielen in London einen Rekordsieg gefeiert. Das "Dream Team" erzielte dabei mehr als doppelt soviele Punkte (!) wie der Gegner.

Das US-Basketballteam hat bei den Olympischen Spielen in London einen Rekordsieg gefeiert. Der haushohe Goldfavorit nahm Nigeria mit 156:73 (78:45) auseinander und verbuchte die höchste Punktzahl in der Geschichte der Sommerspiele. Bisherige Rekordmarke war das 130:108 von Brasilien über China 1988 in Seoul, die selbst das legendäre „Dream Team I“ 1992 in Barcelona nicht hatte knacken können. Die Auswahl um Michael Jordan verbuchte ihre höchste Ausbeute beim 127:83 gegen Brasilien.

Bester Scorer gegen die bemitleidenswerten Nigerianer war Carmelo Anthony mit 37 Punkten. Der Star der New York Knicks löste damit seinen Landsmann Stephon Marbury (31) als olympischen Rekordscorer ab. Anthony stand im Spiel, das vom deutschen Schiedsrichter Robert Lottermoser (Bernau) geleitet wurde, ganze 14: 29 Minuten auf dem Parkett.

Das Debakel für die Afrikaner, bei denen die beiden Bundesliga-Profis Koko Archibong (Giessen 46ers) und Ikene Ibekwe (BBC Bayreuth) zum Einsatz kamen, zeichnete sich bereits früh ab. Nach dem ersten Viertel hatte die USA bereits 49 Punkte auf dem Konto, drei Minuten später waren es 60. Als beide Mannschaften in die Kabine gingen, stand es 78:45. Und die Mannschaft von Erfolgscoach Mike Krzyzewski zog ihre Linie bis zur Schlusssirene durch.

In der Tabelle führt der 13-malige Olympiasieger USA mit sechs Punkten vor Argentinien und Frankreich (beide 5). Mit einem Sieg am Samstag (14.30/15.30) gegen Litauen wäre der Viertelfinaleinzug vorzeitig geschafft. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Weltmeister ausscheidet, tendiert nach den bisherigen Vorstellungen aber ohnehin Richtung Null.

sid

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