Olympia: Peinliche Ticketpannen reißen nicht ab

London - Ein halbes Jahr vor Olympia in London ebbt der Ticketfrust nicht ab. Es kommt immer wieder zu peinlichen Pannen beim Verkauf der letzten Kontingente der insgesamt etwa sechs Millionen für die Bevölkerung bestimmten Karten.

Hierfür gibt es 20 Millionen Interessenten. Die erste Verkaufsphase musste verlängert werden, weil die Server unter dem weltweiten Ansturm zusammenbrachen. Nach der zweiten Verkaufsphase wurden falsche Email-Kaufbestätigungen verschickt. Eine Umtauschphase für ungewollte Tickets musste Anfang Januar nach wenigen Stunden wieder beendet werden, da erneut die Server zusammenbrachen.

Glücklich schätzen können sich nur etwa 1.000 Käufer von Tickets für das Synchronschwimmen. Ihnen wurden nämlich - ganz offiziell - Karten verkauft, ohne dass es die Sitzplätze in der Schwimmarena überhaupt gibt. Den Käufern wurden deshalb ersatzweise vom Veranstalter Karten für andere Highlights der Spiele angeboten - unter anderem das 100-m-Männer-Finale der Leichtathletik im Olympiastadion.

sid

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