Fotos: Die Underdogs von London

Olympia-Exot findet nicht in den Startschuh

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Fortunato Pacavira

London - Nicht nur die Ersten kassieren eine Menge Applaus bei Olympia, sondern auch die Letzten. Am Freitag hatte ein Athlet große Probleme. Er ist nicht der einzige sympathische Underdog: ein Überblick über Olympias Exoten.

Beim 200-Meter-Sprint-Wettbewerb im Einer-Canadier verzögerte sich der Start eines Viertelfinales. Schuld war Fortunato Pacavira aus Angola. Der Exot fand mit seinem Boot nicht in den so genannten Startschuh. Deswegen musste die Konkurrenz eine halbe Minute lang warten. Als er schließlich am Start eintraf, applaudierten die Zuschauer am Dorney Lake.

Pacavira ist nicht der einzige Underdog Londons. Ein reitender Mönch, ein netter Hinterher-Ruderer aus Niger, ein kerniger Judoka aus dem drittkleinsten Staat der Erde und ein per Mail entdeckter Handball-Freak aus Germany: Exoten sind in London "in" und sorgen auch bei den XXX. Olympischen Spielen für schöne Farbtupfer.

Wir zeigen Ihnen einige:

Olympia-Opa (71) und ein Hinterher-Ruderer: Die Exoten bei London 2012

Olympia-Opa (71) und ein Hinterher-Ruderer: Die Exoten bei London 2012

tz/dpa

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