Nach Absage des Riesenslaloms

Olympia 2018: Wind wirbelt Pläne der deutschen Eishockeyspieler durcheinander

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Patrick Reimer, Marcel Goc und Yasin Ehliz bei der Vorbereitung in Füssen am 5. Februar. 

Der eisige Wind in Pyeongchang hat auch die Pläne der deutschen Eishockey-Nationalspieler durcheinandergewirbelt.

An ihrem trainingsfreien Tag wollten Kapitän Marcel Goc und Co. eigentlich Goldkandidatin Viktoria Rebensburg beim olympischen Riesenslalom anfeuern. Doch weil das Rennen auf Donnerstag verschoben wurde, blieb das deutsche Team zunächst im Olympischen Dorf in Gangneung.

Dort ist es nicht ganz so kalt wie im höher gelegenen Pyeongchang. "Es pfeift ganz schön. Gut, dass wir so viele Klamotten bekommen haben. Die brauchen wir hier aber auch alle", sagte Goc.

Am Abend soll es zum Biathlon gehen - und dem möglicherweise dritten Gold aus der Zuschauerperspektive. Am Samstag hatten die deutschen Eishockeyspieler bereits die Olympiasiege von Laura Dahlmeier im Biathlon und Andreas Wellinger im Skispringen als Fans vor Ort erlebt.

Am Dienstag bittet Bundestrainer Marco Sturm zum Training. Dann liegt der Fokus wieder auf der Vorbereitung für das Auftaktspiel am Donnerstag (12.10 Uhr OZ/4.10 MEZ) gegen Finnland. "Wir wollen hier nicht nur Touristen sein", sagte Abwehrspieler Christian Ehrhoff.

SID

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