Mit Rettungsschlitten abtransportiert

Horror-Sturz beim Skicross: Ex-Weltmeister fliegt 40 Meter durch die Luft

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Chris Del Bosco (r.) stürzte im Skicross schwer.

Am Ende jubelte die kanadische Mannschaft über die Goldmedaille von Brady Leman. Die Sorge um den schwer gestürzten Chris Del Bosco bleibt aber.

Pyeongchang - Gold für Kanada im Skicross: Der Sieger heißt Brady Leman. Man hätte nach dieser Einleitung auch mit seinem Landsmann Chris Del Bosco rechnen können. Während sich Leman aber vier Jahre nach seinem unglücklichen vierten Platz in Sotschi Olympiasieger nennen darf, liegt Del Bosco im Krankenhaus.

Die erste K.o.-Runde im Skicross  wurde gleich von mehreren schweren Stürzen überschattet. Am furchterregendsten erwischte es dabei Chris Del Bosco, der einen Sprung falsch einschätzte und nach einem Flug über etwa 40 Meter aus großer Höhe auf die Piste krachte. Er blieb zunächst regungslos liegen.

Del Bosco (35) wurde schließlich mit einem Rettungsschlitten abtransportiert. Nach ersten Informationen hat sich der Kanadier bei seinem Sturz das Becken gebrochen.

Ebenfalls von Sanitätern geborgen werden mussten der Franzose Terence Tchiknavorian und der Österreicher Christoph Wahrstötter. Tchiknavorian hat bei seinem Sturz einen Schienbeinbruch erlitten, während Wahrstötter wohl mit einer Gehirnerschütterung und einigen Gedächtnislücken davongekommen ist.

Chris Del Bosco wurde mit einem Rettungsschlitten von der Piste gefahren.

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sid/sh

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