Wegen Baby und Hund

Felix Neureuther: Deshalb fieberte er bei Wellinger besonders mit

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Felix Neureuther muss bei Olympia zuschauen

Weil Felix Neureuther ist unglücklich mit seiner Zuschauerrolle bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.

München - Als Deutschland die ersten Goldmedaillen holte, saß er zu Hause vor dem Fernseher: Der verletzte Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat dabei besonders bei Gold-Skispringer Andreas Wellinger besonders mitgefiebert: „Der Andi hat uns schon ab und zu besucht und unsere kleine Tochter Matilda im Arm gehalten. Er ist ein Super-Typ, das hat er mehr als verdient“, so Neurether. Wellinger gehe auch ab und zu mit Neureuthers Hund spazieren.

Unglücklich ist Neurether dagegen mit seiner Zuschauerrolle bei den Olympischen Spielen.

"Es tut weh, wenn man zuschauen muss", sagte Neureuther bei Eurosport Zwanzig18 - Die Olympia Show

Glückwunsch-SMS an Dahlmeier

Auch der ersten deutschen Olympiasiegerin hat er nach ihrem Triumph sofort gratuliert: Laura Dahlmeier ist im gleichen Skiklub wie ich in Patenkirchen. Da gehen natürlich gleich Glückwunsch-SMS raus. Wir sind eine große Wintersportfamilie. Das war ein richtig cooler Tag für uns Deutsche." 

Seinem Ski-Kollegen Thomas Dreßen traue er "alles zu. Er ist ein extrem guter Skifahrer. Das kann genau seine Abfahrt sein." 

Dabei interessiert sich Neureuther nicht nur für die Events, in denen die Deutschen auftrumpfen: "Ich freu mich über jeden, der da teilnimmt. Ich bin totaler Olympia-Fan und schau mir alles an, egal was, auch Curling. Ich bin komplett dabei." 

Vor seiner Verletzung sei er in Top-Form gewesen. "Das war von Hundert auf Null. Das Knie ist explodiert. Ich wusste im nächsten Moment: Alles klar, das war's, die Arbeit der letzten sechs Monate war umsonst, die Saison ist gelaufen." 

"Erzähl' nicht zu viel Blödsinn"

Jetzt blickt er aber bereits wieder nach vorne. "Die Verletzung ist passiert und ich habe es akzeptiert. Jetzt versuche ich, gut und stark zurückzukommen." Bis dahin ist er als Kommentator für Eurosport tätig. 

"Erzähl' nicht zu viel Blödsinn", warnte sein Dauer-Konkurrent Marcel Hirscher ihn per Video-Botschaft und fügte an: "Ich bin mir sicher, du wirst das super machen." Neureuther sehe es als Aktiver nicht als seine Aufgabe, seine Kollegen zu kritisieren: "Ich will dem Zuschauer die Emotionen der Athleten näher bringen", sagt er.

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