Dank Durant

Oklahoma gewinnt erstes NBA-Endspiel

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Kevin Durant (l.) und Russell Westbrook

Oklahoma City - Die Oklahoma City Thunder haben im Kampf um die NBA-Meisterschaft dank Superstar Kevin Durant einen perfekten Start hingelegt.

Der Titelträger der Western Conference gewann das erste Endspiel gegen Miami Heat mit 105:94 und führt in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0. Am Donnerstag haben die Thunder, die in der ersten Runde Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks ausgeschaltet hatten, im zweiten Spiel erneut Heimrecht. Das Duell stand ganz im Zeichen der beiden Superstars Durant und LeBron James (Miami). Erstmals seit 15 Jahren treffen im Finale wieder der beste Scorer der regulären Saison (Durant) und der wertvollste Spieler (James) aufeinander. Der 23-Jährige Durant behielt mit 36 Punkten, davon 17 im letzten Viertel, und acht Rebounds die Oberhand gegen James (30 Punkte/9 Rebounds). Miamis zweiter Topspieler Dwyane Wade kam auf 19 Zähler.

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„Jeder muss gut spielen. Wir haben gut zusammengestanden. Ich möchte nichts erzwingen, sondern nehme nur das, was die Verteidigung mit ermöglicht“, sagte Matchwinner Durant nach seinem ersten NBA-Finalspiel überhaupt.

Sein Team, das in den laufenden Play-offs nun alle neun Heimspiele gewonnen hat, lag noch zur Halbzeit mit 47:54 zurück. Doch angetrieben von 18.203 Zuschauern in der Chesapeake Energy Arena kamen die Thunder in ihrem ersten Finale seit 1996 (damals noch als Seattle SuperSonics) im zweiten Durchgang stark zurück. Point Guard Russel Westbrook, mit 27 Zählern zweitbester Werfer der Gastgeber, sorgte 16 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels mit einem verwandelten Freiwurf für die erste Führung Oklahomas (74:73). Auf den Tag genau ein Jahr nach dem verlorenen Finale gegen Dallas konnte Vorjahres-Vizechampion Miami nicht mehr zurückschlagen und steht vor dem zweiten Spiel schon unter Druck.

sid

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